388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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1919, Aufdrucktype II: Germania 20 Pfennig dunkelviolettblau mit rotem Aufdruck, senkrechtes Paar, dabei die untere Marke ohne Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Einheit, ProFi hat lediglich ein weiteres Paar registriert, unsigniert mit Fotoattest Schlegel BPP (2012)
1918, Bestellgeldmarke 40 K. auf 30 Pfennig, farbfrisch und gut gezähnt, sauber ungebraucht, tadellos, u.a. sign. Mikulski
1918, Gebührenmarke 60 Pfennig schwarz, senkrechter Dreierstreifen, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit violettem Stempel “WILJEKA 2.11.18” entwertet, tadellos, die größte bekannte gestempelte Einheit dieser Marke, sehr selten und attraktiv, u.a. sign. Landré sowie Mikulski mit Fotoattest (1988)
1918, Gebührenmarke 30 Pfg., farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “NOWOBORISOW 6.11.18” auf Postkarte nach Wilna, tadellos, ein nicht häufiger Stempel, Fotoattest Huylmans BPP (2025)
1915, Germania 3-40 Pfg., je im kompletten Bogen mit Ur-HAN und Aufdruck-HAN, postfrisch, im Rand teils leicht angetrennt oder eingerissen, 40 Pfg. an einer solchen Stelle rechts unten angeklebt, sonst in guter Erhaltung. (Mi.-Nrn. 1-5; 6000,- ohne HAN etc.).
1915, 10 Pfennig mit Aufdruckfehler "Russisch-Po" statt "Russisch-Polen", sauber gestempelt, tadellos, sehr dekorativer und seltener Aufdruckfehler, vermutlich durch Auflage auf der Druckplatte entstanden, signiert Mikulski mit Fotoattest: "...Sehr interessanter Aufdruckfehler, der mir bis heute nicht bekannt war" (1985)
Provenienz: Heinz Kipping (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
Notiz: ProFi hat nur ein weiteres Stück, gebraucht in Warschau, registriert
1917, Aufdruckessay “Gen.-Gouv. Warschau", in kleiner/großer Schwabacherschrift, obere Zeile nicht zentriert (Theuss Type 4), Germania 3-60 Pfennig, kompletter Satz, sauber ungebraucht, oben je mit 3 seitig gezähntem Papierstreifen von ca. 4-5mm Breite. Sehr selten und nur in wenigen Sätzen bekannt, Fotoattest Hochstädter BPP (1981)
Notiz: Die Verwendung des Aufdrucktextes “Russisch-Polen” gab Anlass zu bedenken, weil das Deutsche Verwaltungsgebiet sich nicht auf das gesamte Russisch-Polen erstreckte, sondern nur das Gebiet des Gouvernements Warschau umfasste, während der Landesteil des Gouvernements Lublin unter östereichischer Verwaltung stand. Es wurden deshalb bereits im August 1915 Vorbereitungen für eine neue Ausgabe unternommen, die als Aufdruck-Essais zunächst mit dem Text POLEN und kurz danach mit GEN.-GOUV./WARSCHAU in mehreren Darstellungen bekannt sind.
1916, Ansichten 20 Pfennig, mit Kontrolleindruck in dunkelblauviolett, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt auf Briefstück, tadellos, sign. Petriuk BPP mit Fotoattestkopie (1994)
1916, Ansichten 10-20 Pfennig, je mit Kontrolleindruck in dunkelrotlila, farbfrisch und gut gezähnt, je sauber gestempelt auf Briefstück, tadellos, sehr selten, u.a. sign. Petriuk mit Fotoattest (2009)
1916, Ansichten 10 Pfennig mattultramaringrau/dunkelopalgrün, mit Doppeldruck des grünen Mittelstücks, farbfrisch und gut gezähnt, ungummiert. Eine sehr seltene Marke, vermutlich handelt es sich um einen Probedruck, ProFi hat nur ein weiteres Stück registriert, sign. Rachmanow und Mikulski mit Fotoattest (1988)
1917/18, 40 Bani auf 30 Pfennig, mit Aufdruckfehler “'Bani' statt ‘40 Bani’”, sauber gestempelt, tadellos, sign.
1918, 40 bani auf 30 Pfennig, Viererblock, dabei die linke obere Marke mit Zwischenraumabart, sauber gestempelt, tadellos, Fotoattest Hey BPP (2000)
1917, Zwangszuschlagsmarke 10 Bani graubraun, postfrisch, tadellos, sign. Hey BPP
1918, Friedensdruck 10 Pfg. , 20 Pfg. und 30 Pfg., sauber ungebraucht, tadellos, äußerst selten, jeweils Fotoattest Wasels BPP (2025)
1918, Gültig 9. Armee, Germania 10 Pfennig rotkarmin Friedensdruck, sauber ungebraucht, tadellos, eine sehr seltene Marke, Fotoattest Wasels BPP (2018)
1918, Gültig 9. Armee, Germania 30 Pfennig rotorange/braunschwarz auf hellchromgelb, Friedensdruck, farbfrisch und sehr gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, ein sehr schönes Exemplar dieser seltenen Marke, Fotoattest Hey BPP (2008)
1918, Gültig 9. Armee, Germania 20 Pfennig hellblauviolett, Friedensdruck, linkes Seitenrandstück, farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch,tadellos, unsigniert mit Fotoattest Wasels BPP (2018)
1918, 5 st. postal stationery card Bulgaria used during occupation of Romania, cancelled SILISTRA 8.4.18, blue german censor mark ‘GEPRÜFT 12.4.18 Postüberwachungsstelle’, black “T” in circle for taxe and blue crayon “10” alongside, addressed at first in latin script than in ottoman to ‘Braila 6th turkish army 15th unit’, so that we can assume that it was transported by the Turkish field post. Text complete written in old ottoman script by a Turkish officer, vertical fold and border faults, otherwise fine. An extremely scarce item of occupation period with turkish and german fieldpost and of great interest to the postal history of Bulgaria, Romania, Germany and Turkey
