388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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Pages
“DANZIG N.3 17.JULI.75” (Spalink 7-3) zweimal klar auf Ausgabe 1874 2½ auf 2½ Gr. und 10 Pfge mattrosa als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Eilboten-Faltbrief nach Stettin mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut gezähnt und die Brustschild-Marke ist gut geprägt, die 10 Pfge-Marke hat leichte Gelbflecken, ansonsten wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine der attraktivsten Briefe mit einer Mischfrankatur und dem besseren Hufeisenstempel, signiert Hennies BPP mit zwei Fotoattesten (1973+1981)
“DANZIG N2 4.JUNI.78” (Spalink 7-2) klar auf 20 Pfge dunkelultramarin auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Pr. Stargard mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit Patina, die farbfrische Marke ist oben leicht getönt und in einwandfreier Erhaltung
“DANZIG N.2 22.DECBR.73” (Spalink 7-2) klar auf Innendienstmarke 10 Gr. gelblichgrau. Die farbfrische Marke hat einen kurzen Zahn und einen Eckzahnfehler, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein optisch sehr ansprechendes Exemplar mit alleiniger Poststempel-Entwertung, in Verbindung mit dem Hufeisenstempel sehr selten, signiert Spalink BPP und Fotoattest Krug BPP (2014)
“DANZIG NI 10.JUNI.76” (Spalink 7-1) mehrfach klar auf 10 Pfge mattkarmin und zwei Einzelmarken 50 Pfge grau als tarifgerechte Frankatur auf Wertbrief über 4000 M. nach Bremen mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil mit Zahnverkürzungen bzw. leichten Tönungen, ansonsten wie der Umschlag mit fünf kompletten Lacksiegeln in guter Erhaltung, Fotoattest Petry BPP (2013)
“DANZIG NI 10.JULI.83” (Spalink 7-1) sehr klar auf linkem Abschnitt einer Postanweisung über 296,50 M., das Formular ist auf einer Unterlage verklebt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine extrem späte Verwendung bei der Fahrpost
“DANZIG NI 9.JUNI.73” (Spalink 7-1) zweimal recht klar auf großer Schild 1 Gr. und 2 Gr. im kleineren Format L15 als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit frz. Transitstempel nach Reims mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, normal gezähnt mit verkürzten Zähnen durch Randklebung und wie der Faltbrief in guter Erhaltung, Fotobefund Sommer BPP (2004)
“DANZIG NI 20.APRIL80” (Spalink 7-1) sehr klar auf Ausgabe 1880 10 Pfg. rosarot auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Briefstück mit besserer Stempeltype
“DANZIG NI 15.APRIL.73” (Spalink 7-1) klar auf loser Marke großer Schild 1 Gr. karmin. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und normal gezähnt. Eine interessante Marke mit neuem Frühdatum vom 15.4.1873, signiert Sommer BPP
Condition
0 1Catalogue no.
1914/18, postfrische und ungebrauchte Sammlung, dabei viele Farben und Aufdruckvariante wie z.B. Belgien Mi.-Nr. 16bII, 24IB, 24IIB, Etappengebiet West Mi.-Nr. 11IA und 11IB, Postgebiet Ober-Ost Mi.-Nr. 12A, Deutsche Post in Polen Mi.-Nr. 13d, Mvi Rumänien Mi.-Nr. 1-3F sowie bessere Porto- Zwangszuschlags- und Fiskalmarken, außerdem Belgische Besatzung im Rheinland und Eupen/Malmedy mit besseren Urmarkentypen, Aufdrucktypen usw., außerdem einige ungebraucht Ganzsachen, vieles sign. bzw. mit (Kurz)Befund oder Fotoattest, meist BPP
1914/20 (ca.), ungebrauchte, teils postfrische, und gestempelte Partie im Steckbuch, dabei Dorpat, Bialystock 1-2, etc.
1914/20, Feldpost und Kriegsgefangenenpost aus Serbien, Frankreich, Rußland und Bulgarien, dabei verschiedene Zensuren, Rotes Kreuz u.a. Vordrucke, auch Briefinhalte, meist gut erhalten.
1916, Germania 8 C. auf 7½ Pfennig rötlichorange, Zwischenraum 1,3mm, sauber mit klarem Stempel “VERVIERS -9.11.18” auf Briefstück, tadellos, eine seltene Marke, sign. Hey BPP
1916, Germania 8 C. auf 7½ Pfennig rötlichorange, Zwischenraum 0,8mm, sauber gestempelt “VERVIERS -5.11.18”, tadellos, eine seltene Marke, sign. Hey BPP
1916, Germania 50 C. auf 40 Pfennig karminrot/lilarot schwarz, Zwischenraum 0,8mm, sauber gestempelt “BRÜSSEL 10.11.18”, tadellos, sign. Hey BPP
1916, 2F50C. auf 2 Mark schwärzlichultramarin, 25:17 Zähnungslöcher, sauber gestempelt "Postüberwachungsstelle 19.1.17", tadellos, eine sehr seltene Marke, Fotoattest Hey BPP (2009)
1916, Germania 10 Pfennig dunkelrot, farbfrisch und hervorragend gezähnt, sauber mit Stempel “RIGA 11.18 9-10V.” entwertet, tadellos, eine schöne und seltene Marke, Fotoattest Hey BPP (2009)
1914/18, in den Hauptnummern überkomplette, meist gestempelte und teils postfrische/ungebrauchte Sammlung inkl. Dorpat, dabei u.a. Ober-Ost Mi.-Nr. 1 und 12A/B sowie Dorpat Mi.-Nr. 1a und 2 je im 4er-Block postfrisch, 1b ungebraucht (FB Wasels BPP), 1a und 2 je 9 Stk. gestempelt oder als Briefstück, etc., vieles mit guten Signaturen, gute Erhaltung, auf Vordruckseiten
1918, 20 Pf. auf 10 K. dunkelviolettultramarin, waagerechtes Unterrand-Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sign. Dr. Hochstädter BPP
1918, 20 Pf. auf 10 K. dunkelviolettultramarin, senkrechtes Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sign. Vossen
1918, 20 Pf. auf 10 K. lebhaftblau, Oberrand-Viererblock mit zwei waagerechten Zwischenstegpaaren, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Vossen
1918, 20 Pf. auf 10 K. lebhaftblau, senkrechtes Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sehr selten, sign. Vossen
1918, 40 Pfg. auf 20 Kop. lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, waagerechtes Paar aus der rechten unteren Bogenecke mit Plattennummer “5”, postfrisch, tadellos, in dieser Form selten, sign. Köhler sowie Hey BPP
1918, 40 Pfg. auf 20 Kop. lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, senkrechtes Zwischenstegpaar, postfrisch, tadellos, sign. Vossen
1918, 40 Pfg. auf 20 Kop. lebhaftultramarin/mittelrotkarmin, Herzstück, postfrisch, oben winzig angetrennt, sonst tadellos, kleiner natürlicher Papiereinschluß, sign. Vossen und Dr. Hochstädter BPP
1916, Probedruck 25 Pfennig dunkelblau auf blaugrau auf dünnem Papier, ungebraucht ohne Gummi, tadellos, sehr selten, sign. Mikulski mit Fotoattest (1975)
1916, 25 Pfennig lebhaftlilarot, ungezähnt, allseits breitrandig geschnitten aus der rechten unteren Bogenecke, sauber gestempelt, tadellos, sehr selten, sign. Mikulski
1916, 25 Pfennig lebhaftlilarot, ohne bzw. mit Namenszug, je farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, ohne Namenszug sign. Landré
1916, 1 Mark auf 25 Pfennig lebhaftlilarot, ohne Namenszug, sauber mit rotem Stempel entwertet, tadellos
1919, 40 Gr. auf 5 Kop. mittelbraunkarmin, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, sauber ungebraucht, tadellos, selten, sign. Plamsch sowie Fotoattest Mikulski (2009)
1919, 40 Gr. auf 1 Kop. Ukraine, die linke Marke mit waagerechtem, die rechte Marke mit senkrechtem Aufdruck, postfrisch, tadellos, eine sehr seltene Einheit in tadelloser Erhaltung, sign. Prof. Winterstein sowie Fotoattest Mikulski (2009)
1919, 40 Gr. auf 2 Kop. graugrün, Viererblock, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten mit rechtem Bogenrand, sauber entwertet mit handschriftlichem “B” (=Bauer), tadellos, eine sehr seltene und die größte bekannte Einheit dieser Marke, Fotoattest Mikulski (1992)
Provenienz: Fritz Kirchner (340. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
1919, 40 Gr. auf 3 Kop. dunkelrosa, Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, die linken Marken mit senkrecht stehendem, die rechten mit normalstehendem, waagerechten Aufdruck, sauber entwertet mit handschriftlichem “B” (=Bauer), tadellos, ein Bug nur im Rand, das Markenbild nicht berührend, eine sehr seltene und die größte bekannte Einheit dieser Marke, Fotoattest Mikulski (1992)
1919, 40 Gr. auf 1 Kop. orange, waagerechtes Paar, dabei der deutsche Aufdruck auf der linken Marke normal waagerecht, auf der rechten senkrecht stehend, sauber mit Manuskript “B” (=Bauer) entwertet, tadellos, eine sehr seltene und attraktive Einheit, Fotoattest Mikulski (1991)
Provenienz: Dr. Hubert Schrödinger - BALTICA (361. Heinrich Köhler-Auktion, 2015)
1919, 40 Gr. auf 2 Kop. graugrün, farbfrisch und allseits voll- bis breitrandig geschnitten, sauber handschriftlich mit “B” (=Bauer) entwertet, tadellos, eine seltene Marke, sign. sowie Fotoattest Mikulski (2009)
1919, 40 Gr. auf 3 Kop. dunkelrosa, farbfrisch und allseits breitrandig geschnitten, mit klarem, doppelten Aufdruck des polnischen Aufdrucks, sauber ungbraucht, tadellos, eine sehr seltene Abart, ProFi hat lediglich drei weitere Stücke registriert, sign. Prof. Winterstein sowie Fotoattest Mikulski (2009)
1919, Aufdrucktype I: Germania 5 Pfennig schwärzlichbläulichgrün, senkrechter Dreierstreifen, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “Deutsche Feldpost * 168 b 9-1.1.19. 3-4N.” auf Briefstück, tadellos, selten, u.a. sign. Schlegel BPP mit Fotoattest (1999)
