388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, zusammen mit 1851/63, 3 Pfennig grün, mit Nr. 2 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29/9 57" auf komplettem Faltbrief über Triest nach Smyrna. Das Porto in das Osmanische Reich setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto und 12 österreichische Kreuzer (= 4 2/10 Ngr.) Weiterfranko. Die Frankatur nicht ganz einwandfrei und Brief mit etwas Patina. Eine sehr seltene Frankatur vor der österreichischen Währungsreform; in die Türkei hat PROFI keine weitere solche Frankatur registriert.
1867, Kaiser Franz Josef Ausgabe Briefsammlung mit 63 Briefen und Karten, bessere Stempel und Entwertungen, dabei 3-Farbfrankaturen, Ganzsachen mit Zufrankaturen, Auslandsbriefe und Mischfrankaturen, etc., etwas unterschiedliche Erhaltung
1946, Renner 1-5 S. geschnitten in waagerechten Dreierstreifen mit Zierfeld, dabei alle rechten Marken mit zeitgerechter Entwertung “LINZ (DONAU) 5c 12.9.46” und alle linken Marken sind postfrisch, in tadelloser Erhaltung. In dieser Art sehr selten, sign. Matl und Fotattest Soecknick BPP (2025)
1945/78, postfrische und meist zusätzlich gestempelte Sammlung, in den Hauptnummern komplett, dabei Renner-Kleinbogen und Vögel-FDC
15 Kr. hellbraun in Mischfrankatur mit 1867 10 Kr. blau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Ovalstempel “TRIEST 19-5” auf komplettem Brief nach London mit “P.D.” und Ekr. “LONDON PAID 23 5 68”, sehr gute Erhaltung, signiert Ferchenbauer
1946, Nicht ausgegeben: Blitz und Maske 5 und 12 g, postfrisch, in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Soecknick BPP (2025)
1918/2005, postfrische, anfangs teils ungebrauchte, und gestempelte Sammlung in 44 Alben und 2 Mappen. Vieles in beiden Erhaltungen und/oder mehrfach vorhanden, teilweise auch mit Typen und Zähnungen und auf Belegen, dabei u.a. Mi. 518-23(5), 555/56A(4), Block 1(2), Mi. 588(2), Renner-Kleinbogen, etc. Ein interessantes Objekt in schöner Erhaltung.
1858, Kaiser Franz Josef 1 Kr. gelb und 3 Kr. schwarz, Type I, als patriotische Frankatur und sauber entwertet durch Stempel “GIMINO 1. FEB:" auf Faltbrief nach Triest mit rückseitigem Ankunftsstempel, leichte Tönung, sonst in guter Erhaltung
1872/2007 (ca.), meist ungebrauchte/postfrische Sammlungspartie mit vielen besseren Sätzen und Ausgaben, dabei Blitz/Maske, WIPA Einzelmarke sowie auf R-Brief, Renner im Kleinbogensatz, Flugpost, bessere Sätze mit u.a. Mi.-Nr. 518-23, 608-12, 617-22, 674-96II meist sign. Kovar, auch Mi. VIII postfrisch sign. Matl VÖB, etc., in sieben Alben
1883, Doppeladler-Ausgabe Briefsammlung mit 43 Briefen und Karten, viele bessere Frankaturen, Auslandsbriefe, Einschreiben, Mehrfach- und Mischfrankaturen mit der 1867 Ausgabe, eingeschriebene Eilbotenbriefen (x2) und Karte (1), sowie Destinationen Bombay (x2), Kopenhagen, Panama, etc., die Erhaltung leicht unterschiedlich, ein empfohlenes Objekt
1890/1901, Kronenwährung-Ausgabe Briefsammlung mit 29 Briefen und Karten, viele bessere Frankaturen, Mehrfach- und Mischfrankaturen, Einschreiben, Nachnahme und weiteren Besonderheiten, dabei Ganzsachenkarte 2 Kr. mit Zufrankatur 3 H. als Währungsmischfrankatur von “ORSERA 1 - 1 00”, Mi.-Nr. 81 1 Krone rötlichlila mit Zufrankatur auf eingeschriebenem Brief von Wien nach Texas, eingeschriebene Eilbotenbriefen (x2), R-Brief von “VELALUKA VALLEGRANDE 14 10 95” nach Zadar, Auslandsbriefe mit Destinationen Argentinien (x2), etc., etwas leicht unterschiedlich, ein interessantes Objekt (ex Mi.-Nr. 50-96)
1936, Dollfuß 10 S., farbfrisch, postfrisch (mit Falzresten im Oberrand), tadellos
WIPA-Block (127:105 mm) mit Sstpl. "KONGRESSHAUS 23/6" auf kleinformatigem Luftpost-R-Brief mit 3 übergehenden Beförderungstempeln, nach Budapest mit Ankunftsstempeln. Im Blockrand kleine Knitterspuren, sonst einwandfrei.
5 Kr. rosa und 10 Kr. blau, farbfrisch, entwertet durch EKr. “MARBURG 17-8” mit nebengesetztem rotem Ovalstempel “FRANCO BIS ZUR ÖST: AUSGANGSGRENZE” auf teilfrankiertem Brief via Wien in die Schweiz mit handschriftlicher blauer Taxierung “6” und roter “20”, rückseitig Ankunftsstempel, gute Erhaltung, selten
1833/1915 (ca.), postfrische/ungebrauchte und gestempelte Sammlung mit 47 Briefen und Karten, Schwerpunkt Feldpost und spätere Ausgaben, dabei Wertbrief, Rohrpost, Eilboten, Bahnpost R-Brief, Zensur, Mehrfach- und Mischfrankaturen sowie weitere Besonderheiten u. a. mit Einheiten, Briefstücke, Fellner-Neudruck, bessere Stücke mit Mi.-Nr. 156 10 Kr. 4er-Block gestempelt, etc., ein empfohlenes Objekt
10 Kr. blau, zwei Einzelwerte, beide farbfrisch und gut gezähnt, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 5 Kr. rosa als rekommandierter Brief von “RANN 18-1” via Wien nach Wurzach in Würtemberg mit rückseitigem Transit und Ankunftstempel, ein Zahnspitz leicht getönt, sonst in sehr schöner Gesamterhaltung
1854/2001, anfangs meist gestempelte, später postfrische Sammlung ab Klassik inkl. KuK Feldpost, Zeitungs-, Dienst- und Portomarken, dabei einige bessere Werte, u.a. Mi.-Nr. 674-92 kpl. postfrisch sowie ab 1950-2001 in den Hauptnummern augenscheinlich komplett, ferner anderes, in drei Vordruckalben
1756/1993 (ca.), reichhaltige Heimatsammlung “KLAGENFURT” mit über 650 Briefen und Karten, ab Vorphilatelie, dabei auch Postscheine, Postanweisungen, Paketkarten, Recepissen, etc., mit vielen interessanten Stücken, angefangen mit u.a. Briefhülle vom 14.9.1756 nach Salzburg mit rückseitigem Ra. “V. Clagenfurth”, “KLAGENFURT / FRANCO” in rot (2), EKr. rückseitig auf recommandiertem Brief, sog. Bienenkorbstempel in schwarz und in blau je auf R-Brief, EKr. auf Postanweisung mit Zufrankatur, EKr. auf R-Brief mit Mi.-Nr. 4, sowie R-Brief mit Mi.-Nr. 15, ferner slowenische Besetzung von Klagenfurt mit L1 “SHS Celovec” in blau auf Ganzsachenkarte, “VOJASKI POSTNI URAD CELOVEC” auf Karte, Postanweisung über 40,4 M. mit Mi.-Nr. 747, etc., ferner einige Lose Marken aus Mi.-Nr. 1-5, in acht Ordnern
1930/50 ca., Deutsch Österreich und andere Ausgaben sowie Portomarken meist in postfrischen Einheiten in alten Pergamintüten
2 Kr. hellockerbraun/schwarz, 3 Kr. mattgrün/schwarz und 10 Kr. mittelviolettultramarin/schwarz (zwei Einzelwerte) als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kr. braun als eingeschriebene Eilbotenkarte von “SMICHOW BAHNHOF 31 1 87" nach Pilsen mit nebengesetztem Ankunftsstempel, eine seltene Verwendung in einwandfreier Erhaltung
10 Kr. mittelviolettultramarin/schwarz (zwei Einzelwerte) als Zufrankatur mit 5 Kr. mittelkarmin/schwarz (2) auf eingeschriebenem Eilboten-Brief Brief von “GRIES BEI BOZEN 21 2 91" nach Budapest, die Frankatur zum Teil minimal getönt, sonst gute Erhaltung, selten
1883, Doppeladler 5 Kr. lebhaftlilarot/schwarz und 10 Kr. mittelviolettultramarin/schwarz als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kr. braun als Eilbotenkarte von “FRIESACH 20-2 87” nach Klagenfurt mit nebegesetztem Ankunfstsstempel. Wenige Zahnfehler und die Karte leicht getönt, trotz der Einschränkungen ein ungewöhnliches Stück
1975, Vorarlberg 6 S., Phasendruck ohne lilaroten Druck des Rahmens, postfrisch, tadellos, Fotoattest Soecknick VÖB (2019)
1923, Landeshauptstädte 100-1000 K., ungezähnt, kpl., 240-1000 K. mit linkem Seitenrand, postfrisch und einwandfrei
Wappen auf Maschinenpapier 3 Kr. rot, allseits breitrandig, sauber entwertet durch EKr. “NABRESINA 30-3” auf Faltbrief nach Triest mit rückseitigem Ankunftsstempel, innen datiert “30 märz 1858”, gute Erhaltung, sowie 1899 Ansichtkarte mit Portomarken. Eine sehr frühe Verwendung aus diesem Postamt an der Küste (Müller-Nr. 1782, offiziell am 31.7.1858 errichtet)
1946, Renner 1-5 S. geschnitten auf gelbem Japanpapier, kpl. Kleinbogensatz, postfrisch, tadellos
1899/2023, überkomplette postfrische und zusätzlich etwas gestempelte Sammlung in 12 Vordruckalben und losen Blättern, ab 1946 augenscheinlich komplett inkl. Teilen Portomarken, Lokalausgaben, Post auf Kreta, Levante, Bosnien und KuK Feldpost, dabei bessere Sätze und Ausgaben mit u.a. Flugpost, WIPA-Block mit losem Umschlag, Wiener- und Grazer Aufdrucke mit Mi.-Nr. 674-92 und 694-96 sign. Kovar, ungezähnte Werte, 1477F (FA Soecknick VÖV), sowie einem guten Teil Frankaturware mit Ganzsachen, Kleinbogen, Schwarzdrucken, Kryptomarken, ATM und FDCs, gute Erhaltung
1890, Kaiser Franz Josef 30 Kr. dunkelorangebraun/schwarz auf Post-Begleitadresse-Karte 5 Kr. braun von “MINORITENPLATZ WIEN 1 9 90” über ein Paket Bücher nach Steinschönau, die Karte unten in der Mitte etwas eingerissen, die Marke mit zwei kurzen Zähnen, sonst in sehr schöner Erhaltung. Eine attraktive Ersttagsverwendung dieser Ausgabe, signiert sowie Fotoattest Ferchenbauer (2002)
1867, 2 Kr. gelb, 3 Kr. grün und 5 kr. rosakarmin, farbfrisch, sauber mit EKr. “KLAGENFURT BAHNHOF 28-4 74” auf Drucksache nach Graz mit rückseitigem Ankunftsstempel, die 5 Kr. mit kurzem Zahn und linke untere Ecke minimal getönt, sonst eine attraktive Dreifarben-Frankatur in sehr schöner Erhaltung
1863, Wappenausgabe 3 Kr. grün (2) in Mischfrankatur mit 15 Kr. hellbraun, farbfrisch, zart und leicht übergehend entwertet durch EKr. “PIRANO 17-3” auf portogerechter Faltbriefhülle via Triest nach Milano mit rückseitigem Trasnit- und Ankunfsstempel “MILANO 19 MAR.”, innen datiert “16 marzo 1864”. Eine schöne Mischfrankatur in guter Erhaltung, signiert Ferchenbauer
Provenienz: Dr. Anton & Elisabeth Jerger (140. Corinphila-Auktion, 2004)
1822/1860 (ca.), über 200 Briefe mit Schwerpunkt Vorphilatelie, dabei Recepissen, recommandierte Briefe, Franco-Briefe, viele mit unterschiedlichen Stempeltypen, dabei kleine Orte, Zusatzstempel, Ovalstempel, Zierstempel, Wiener Stadtpost, etc., sehr reichhaltig, teils aufgezogen, im großen Karton
1858/64, interessante Partie mit 37 Briefen, viele bessere Frankaturen, Stempel, Auslandsbriefe und Drucksache, Farb- und Mischfrankaturen, dabei Mi.-Nr. 6I Blau Merkur auf Streifband mit kompletter Zeitung, Wappensaugabe 5 Kr. auf komplettem “Nachfrageschreiben”, etc., unterschiedliche Erhaltung, einige signiert, ein empfohlenes Objekt (ex Mi.-Nr. 6-34)
2000-20, Marken und Blöcke in postfrischer Erhaltung, dabei Swarowski, Hologramme, Weltall, Stickerei etc. Nominale über 100€
1850/54, 36 Briefe mit der ersten Ausgabe frankiert, dabei viele interessante Stempel und Verwendungen, Farb- und Mehrfachfrakturen, Einschreiben, etc., die Erhaltung etwas unterschiedlich, ein interessantes Objekt
1856, “Zinnober Merkur” 6 Kr., Type IIIb, dreiseitig lupenrandig bzw. an der Randlinie geschnitten, links etwas tangiert, in wunderschöner tiefer und kräftiger Farbe, ungebraucht mit vollem und besonders frischem Originalgummi. Ein winziger Farbspritzer neben der Haarlocke ist unauffällig und völlig unerheblich. In sehr guter und frischer Erhaltung. Mit vollem Originalgummi sind nur ganz wenige Exemplare dieser klassischen Seltenheit bekannt. Winzige Tintenzahl “9”, sonst ohne Signaturen. Fotoattest Goller BPP (2025)
