388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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Pages
1 Gr. im waagerechten 3er-Streifen mit 2 sauberen Abschlägen des Anlandestempels "STOCKHOLM K: K: 9 6 1871"sowie 3 Einzelwerte mit Ra2 "STOCKHOLM 1 SEP" auf Briefstück. Teils kleine Zahnfehler sonst einwandfrei.
1 Gr. karmin im waagerechten 30er-Block, entwertet durch Preußen-DKr. "METTMANN 1/10 71". Einige Werte fehlerhaft, für eine derart große Einheit aber insgesamt überdurchschnittlich gut erhalten. Größte registrierte Einheit dieser Marke. Fotoattest Mehlmann BPP (1999)
1 Gr. karmin, 3 Einzelwerte als Streifen geklebt, mit jeweils sauber auf- und nebengesetztem EKr. "HAINICHEN 16/9 71" auf Briefhülle über Triest nach Alexandria, Ägypten, mit rückseitigem Transitstempel und Ankunftsstempel der österreichischen Post. Ein attraktiver Brief mit seltener Destination.
1 Gr. karmin, waagerechter 3er-Streifen, 2 Paare und Einzelmarke, mit EKr. "HAMBURG I.A. 8 8 71" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe via St. Petersburg nach Uleaborg, Finnland. Ein Wert kleiner Einriß, sonst gute Erhaltung. Eine attraktive und seltene Auslands-Frankatur.
⅓ Gr. grün, Viererblock aus der linken unteren Bogenecke mit Plattenkennzeichen "b.", Ungebraucht, waagerecht leicht vor gefaltet, sonst einwandfrei. Eine sehr seltene Einheit.
½ Gr. orange und 5 Einzelwerte 1 Gr. rosa, mit neuem EKr. "WEIMAR 22 11 71" auf beigefarbener "Telegraphische Depesche" nach Cölleda. Marken und Couvert mit kleinen Mängeln. Insbesondere als Reichspost-Vorläufer große Seltenheit; es sind nur ganz wenige frankierte Telegramme des NDP registriert.
1 Gr. karmin im waagerechten 5 er Streifen, mit Hannover-DKr. Einbeck 13/11 (1871) auf recommandirtem Briefkuvert als "Post-Mandat"nach echte, mit Ankunftsstempel. Der Streifen in der rechten Zähnung leicht gestaucht, sonst gute Erhaltung. Eine große Seltenheit; PROFI hat nur 5 Postmandate des NDP registriert, mit dieser Frankatur Unikat.
⅓ Gr. grün und ½ Gr. orange, mit Ra3 "FREIBURG/IN SCHLESIEN/23 11 71" auf Drucksache mit Leitvermerk "via Österreich!" nach Trapezunt am schwarzen Meer, mit notiertem Weiterfranko von ½ Gr.. Die Frankatur in guter Erhaltung, das Briefpapier mit Räucherschlitzen und leichten Beförderungs- bzw. Altersspuren. Eine außerordentlich seltene Destination im osmanischen Reich, insbesondere für eine Drucksache.
Norddeutsche Packet-Beförderungs-Gesellschaft: 1869, gedruckter Postvorschuss-Paketbegleitumschlag der Breslauer Firma Karl Tanne (mit zugehörigem Begleitzettel datiert Dezember 1868), mit dem für die private Beförderungsgesellschaft typischen Datumsstempel "2/5" und rückseitigem Paketzettel, nach Sprottau. Vorderseitig in blau notierter Vorschuss-Betrag von "75" Gr. sowie roter Portovermerk "4" Gr. Einziger in dieser Form registrierter Beleg. Dazu Empfangsschein der Gesellschaft für ein anderes Paket sowie 85-seitige Abhandlung über die Gesellschaft.
2 Groschen blau im senkrechten Paar, mit EKr. “HAMBURG POSTEXPED. 1. 16 8 71” auf Postanweisung der 2. Gebührenstufe (25-50 Thaler) nach Helgoland, mit rückseitigem Halbkreisstempel “HELIGOLAND 17 AU 1871”. Drei Zähnchen winzig Patina und übliche senkrechte Faltung im Formular, beides ohne Belang. Eine der ganz großen Seltenheiten des NDP; PROFI hat in dieser Form keine weitere Mehrfachfrankatur registriert.
Provenienz: 223. Heinrich Köhler-Auktion (1978)
1 Gr. karmin und 2 Gr. ultramarin, mit auf- und nebengesetztem Ra3 "GRÜNBERG I. SCHLESIEN 29 1 69"auf Briefhülle über Triest, mit vorderseitig notiertem Weiterfranko, nach Alexandrien, Ägypten. Bis auf kleine Durchstich-Unebenheiten in sehr schöner Erhaltung. Eine seltene Destination.
¼ Gr. bräunlichlila und 5 Gr. ocker im senkrechten Paar, in Mischfrankatur mit gezähnter Ausgabe 2 Gr. ultramarin im waagerechten Paar, alle mit sauberem EKr. "GNADENFELD 26 9 69" auf Briefkuvert über England nach Neu-Herrnhut auf St. Thomas, Dänisch Westindien, mit vorderseitigem Durchgangsstempel von London und ausgewiesenem englischen Portoanteil von "1/2" sowie rückseitigem Ankunftsstempel vom 17.10. Eine 5 Gr. oben Scherentrennung, der Brief etwas gereinigt, sonst bis auf kleine rückseitige Öffnungsmängel einwandfrei. Ein attraktiver Brief mit außerordentlich seltener Destination. Signiert Kruschel und Fotoattest Mehlmann BPP (2020)
Provenienz: ERIVAN (2020)
5 Gr. ocker, farbfrisch und recht gut gezähnt, mit sauber auf- und nebengesetztem EKr. "HANNOVER 24/5 71" auf Briefhülle auf die Insel Syros in Griechenland, mit Durchgangsstempel von Wien und Ankunftsstempel. Das Briefpapier rückseitig leichte Alters- bzw. Öffnungsspuren. Eine außerordentlich seltene Destination.
1 Gr. karmin, 2 Einzelwerte in unterschiedlichen Nuancen, davon eine fehlerhaft aufgeklebt (Portmonee-Marke), mit 3 Werten 5 Gr. ocker, mit sauber auf- und nebengesetztem Letzttags-Hannover-DKr. "HANKENSBÜTTEL 31 12" auf Paketbegleitbrief für 2 Pakete nach Uelzen, mit vorder- und rückseitigen Ankunftsstempel vom Ersttag der Reichspostausgaben. Ein ganz außergewöhnliches Belegstück für den Übergang der NDP- in die Reichs-Post. Fotoattest Mehlmann BPP (1993)
1 Kr. grün, mit EKr. "FRANKFURT A./M. 14 12 71"auf 'Musikalien-Bestellzettel' nach Offenbach. Die Karte leicht außerhalb der Frankatur gefaltet, sonst gute Erhaltung. Ein aus dem Kreuzergebiet außerordentlich seltenes Stück.
1 Kr. grün, drei Einzelwerte mit Ra3 "FRANKFURT A.M. POSTEXPED.No.1 27 11 71" auf komplettem 'Hofpostamts-Brief' an den Kadetten Fritz von Malapert – de Neufville an Bord der S.M.S. 'Niobe' (Zu dieser Zeit bei den Westindischen Inseln). Derartige Briefe sind – insbesondere mit Kreuzer-Frankatur – äußerst selten.
NORDDEUTSCHES POSTAMT IN KONSTANTINOPEL: zwei Briefstücke mit Farbfrankaturen 1 und 2 Gr., dabei der seltene Stempel "D.R.P.A." sowie Vorderseite mit 6½ Gr.-Frankatur nach Paris.
18 Kr. ocker, waagerechtes Paar und Einzelstück, mit gezähnter Ausgabe 1 Kr. grün, 2 Kr. orange, 3 Kr. rot und 7 Kr. blau mit EKr. "SIGMARINGEN 22 12 (71)" auf nicht ganz komplettem Paketbegleitbrief über die Schweiz nach Italien. 2 und 3 Kr. durch Randklebung etwas fehlerhaft, sonst gute Bedarfserhaltung. Eine außerordentlich seltene und hohe 5 Farben-Frankatur mit später Verwendung des 18 Kreuzer-Wertes.
2 Kr. orange, waagerechter 4er-Streifen und Einzelmarke, bei letzterer ein Fehlzahn kaschiert, sonst bis auf geringe Zahnunregelmäßigkeiten gut erhalten, mit Ra3 "FRANKFURT A.M./POSTEXPED. N°3 16 11 71" auf eingeschriebene Briefhülle nach Wien. Mehrfachfrankaturen dieser Marke gehören zu den großen Seltenheiten dieses Gebietes; höchste von PROFI registrierte Mehrfachfrankatur dieser Marke und größte gebrauchte Einheit auf Brief.
Provenienz: Gerold Anderegg (212. Heinrich Köhler-Auktion, 1974) Konsul K.H. Geuther (311. Heinrich Köhler Auktion, 2001)
1 Kr. grün, 2 Kr. orange und 7 Kr. blau, als Streifen geklebt, mit EKr. "FRANKFURT A.M. 11/12 71" auf Briefumschlag der bekannten 'Kalb'-Korrespondenz "via Triest" nach Alexandria, Ägypten, mit Transit- und Ankunftsstempeln der österreichischen Post. Etwas rauh geöffnet, dadurch Teil der Verschlussklappe fehlend, sonst gute Erhaltung. Ein attraktiver und sehr seltener Brief; PROFI hat keine weitere 3 Farben-Kreuzer-Frankatur nach Ägypten registriert.
2 Gr. ultramarin, waagerechter 6er-Block, farbfrisch und gut durchstochen ungebraucht. Durchstich teils leicht gestützt, sonst einwandfrei. Größte von PROFI registrierte ungebrauchte Einheit dieser Marke.
Provenienz: John Boker jr. (1986)
1 Gr. karmin, Viererblock aus der rechten unteren Bogenecke mit Reihenzähler "14"-"15"und "9"-"10", farbfrisch und gut durchstochen, ungebraucht.
Provenienz: John Boker jr. (1986)
1 Gr. karmin, waagerechter 10er-Block vom Rechen Bogenrand mit Reihenzähler und "8" und "9", farbfrisch und gut durchstochen, ungebraucht, teils postfrisch, in sehr schöner und frische Erhaltung. Größte von PROFI registrierte ungebrauchte Einheit dieser Marke.
1-18 Kr., die komplette Ausgabe in ungebrauchten Blockstücken, dabei 1 Kr. Im waagerechten 6er-Block, sonst Viererblocks, die 18 Kreuzer vom linken Bogenrand mit Reihenzählern "10" und "11". Alle farbfrisch und gut durchstochen, mit Originalgummi. Ein in dieser Form wahrscheinlich einmaliger Satz.
Provenienz 7 Kreuzer: 86. Grobe-Auktion (1951) John Boker jr. (1986)
Stadtpostmarke ½ Sch. lilabraun im 4er-Block vom Rechen Bogenrand, Reihenzähler "4"-"5", farbfrisch und gut durchstochen, ungebraucht, die unteren Werte postfrisch. Tadellos. Eine sehr seltene Einheit.
Stadtpostmarke ½ Sch. rötlichbraun im 9er-Block, farbfrisch und gut durchstochen, ungebraucht, 4 Werte postfrisch. Tadellos. Eine große Seltenheit; größte von PROFI registrierte Einheit dieser Marke. Fotoattest Mehlmann BPP (2013)
¼ Gr. braunviolett mit EKr. "HAMBURG P.E.12. 22 8 71" auf unterfrankiertem Brief nach Frankfurt am Main, dort mit Nachporto 7 Kr. (3 Kr. Briefporto + 4 Kr. Zuschlagsporto) taxiert. Umschlag kleine Beförderungsspuren.
¼ Gr. braunviolett im Viererblock, sowie 6 weitere Werte ex Mi. 5-12 mit Stempeldaten aus der Reichspostzeit. Teils kleine Mängel.
¼ Gr. lila, senkrechtes Paar und 2 Einzelwerte mit NDP-EKr. "RÖDINGEN 20 6 71" auf komplettem Faltbrief (Belagschein) nach Kirchherten
¼ Gr. lila, waagerechter 8er-Block (untere Reihe einmal an getrennt), waagerechtes Paar und 2 Einzelwerte mit Ra3 "WILDBERG REG. BEZ. POTSDAM 16 7 71" auf nicht ganz kompletter Reco-Vorderseite nach Neuruppin. Ein Wert des Blocks durch Randklebung kleiner Randspalt, sonst gute Erhaltung.
¼ Gr. lila in wertstufengleicher Mischfrankatur mit ¼ Gr. gezähnt sowie 2 Gr. gezähnt, mit DKr. "CÖLN BAHNHOF 28 6 " (1871) auf komplettem Faltbrief nach London. Kleine Beförderungspuren. Eine sehr seltene Frankatur; Attest Mehlmann BPP (1996)
¼ Gr. lila in wertstufengleicher Mischfrankatur mit ¼ Gr. gezähnt, zusammen mit 4 Einzelwerten 1 Gr. gezähnt, mit DKr. "BERLIN H.ST.PE. 1/7 71" auf Briefhülle nach Paris. Sehr schöne Erhaltung. Eine sehr seltene Frankatur.
2 Gr. ultramarin, mit EKr. "CHEMNITZ 12/10 71" auf Behändigungsschein nach Frankenberg. Eine sehr seltene, späte Verwendung dieser Marke.
5 Gr. ocker, zusammen mit gezähnter Ausgabe 1 Gr., mit Hufeisenstempel "LÜBECK 1/8 71" auf eingeschriebener Briefhülle nach Amsterdam
5 Gr. ocker, zwei Einzelwerte, in Mischfrankatur mit gezähnter 2 Gr. ultramarin, mit Hufeisenstempel "SOLINGEN 9 MAI 71" auf komplettem Faltbrief der 2.Gewichtsstufe nach Lissabon. Schöne Erhaltung.
5 Gr. ocker, in wertstufengleicher Mischfrankatur mit 2 Einzelwerten und waagerechten Paar gezähnte Ausgabe 5 Gr., mit Ra3 "FREIBURG IN SCHLESIEN 14 8 71" auf Paketbegleitbrief nach Berlin. Eine äußerst seltene Mischfrankatur.
