388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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10 Neugroschen blau mit ½ Neugroschen auf grau und 2 Einzelwerten 3 Neugroschen auf gelb, ½ Neugroschen etwas berührt, sonst alle Werte voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 23 III .." auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest, Alexandria und die 'Overland-Mail', via Suez nach Batavia, Java, Niederländisch Indien. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Postvereinstaxe Gebühr, 3 Ngr. österreichische Seegebühr von Triest nach Alexandria sowie 10 4/10 Ngr. britisches Porto bis Singapur; für die Strecke von Singapur bis Batavia taxiert mit dem einfachen niederländischen Portosatz von "25" Cents. Rückseitig Taxstempel "15/52", vorderseitig roter Transitstempel von Alexandria. Die 10 Ngr. war zur Reinigung gelöst und ist nicht ganz korrekt replatziert, jedoch in ursprünglicher, frischer Erhaltung. Profi hat nur 2 weitere Briefe mit reiner Johann-Frankatur nach Niederländisch Indien registriert.
10 Ngr. milchblau, oben rechts kurz berührt, sonst voll-bis breitrandig, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 3 Ngr. auf gelb (rechts berührt) mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ BAHNHOF 10/IV 60" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe, mit Leitvermerk "voi de Trieste" nach Beirut, mit vorderseitigen Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr und 8 Ngr. Weiterfranko, welches rückseitig zusätzlich als "40" Kreuzer notiert ist. Ein spektakulärer Auslandsbrief mit dem Höchstwert; Profi hat nur einen weiteren Brief (einen unterfrankierten Brief der 1. Gewichtsstufe) von Sachsen nach Beirut registriert.
10 Ngr. milchblau, voll- bis breitrandig, mit rechts unten kurz berührter 3 Ngr. auf gelb (links oben Schnittmarkierung), mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 11 VIII 59" auf kleinem Briefkuvert über die 'Prussian closed mail' nach Haverhill, Massachusetts, mit vorderseitigen Anlandestempel von Boston. Die 3 Ngr. Eckbug, sonst gute Erhaltung. Signiert Georg Bühler
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, letztere oben berührt, sonst beide voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 10 VII 60" auf eingeschriebener Briefhülle der Lesser-Korrespondenz, nach Warschau. Schöne Erhaltung. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Rismondo BPP (1996)
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig und farbfrisch in Mischfrankatur mit Wappen 2 Ngr. blau, mit Doppelkreisstempel "DRESDEN 14 DEC. 53" auf kleinem Brieflkuvert mit zugehörigem Inhalt in englischer Sprache, nach Philadelphia, befördert über die 'Prussian closed mail', mit vorderseitigem "N. YORK AM. PKT. 28 PAID". Die Frankatur war gelöst, bei der 2 Neugroschen links einige Zähnungslöcher nachgestochen, beide Werte minimale Eckbüge. Eine schöne und recht seltene Kombination mit dem Höchstwert der Johann-Ausgabe. Signiert Pröschold BPP und Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: ERIVAN (2019)
5 Ngr. lebhaftgraurot, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 27 X 63" auf eingeschriebener Briefhülle nach Hamburg. Die Marke einwandfrei; auf der Hülle unten kleine Fremdbeschriftung radiert. Marken dieser Farbnuance sind in gebrauchter Erhaltung äußerst selten; sie entstammen der letzten Auflage. Es ist nur ein weiterer Brief mit dieser Farbnuance registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2005)
5 Ngr. lebhaftbraunrot, farbfrisch, rechts schmalrandig und unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH 27 X 63" auf Briefhülle nach London. Eine in gebrauchter Erhaltung sehr seltene Farbnuance; PROFI hat nur 6 weitere Einzelfrankaturen registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2004)
5 Ngr. rot, oben mit der Randlinie geschnitten und eventuell minimal tangiert, sonst voll- bis breitrandig, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 3 Ngr. auf gelb (beide einseitig berührt), mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "76" und nebengesetztem Rahmenstempel "OELSNITZ IM VOIGTLANDE 31 1 62" auf Briefhülle der 3. Gewichtsstufe an das Landgericht in Beuthen/Oder. Eine seltene und attraktive hohe Frankatur im Postverein.
10 Ngr. blau, unten voll-, sonst breitrandig, rechts mit Bogenrand und oben mit Teil des Eckwinkels, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 15 MRZ. 64" auf komplettem Faltbrief über Baden und Frankreich nach Canton, China, mit vorderseitigen Transitstempel "BADE-STRASB." und rückseitigen Durchgangsstempeln von Marseille und Hongkong (blau). Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsgebühr sowie 6 9/10 Ngr. französischem-und Schiffsporto bis zum Anlandehafen, dieses vorderseitig vermerkt. Profi hat nur 5 Briefe der Kopfausgabe nach China registriert, mit dieser Frankatur Unikat. Die wohl spektakulärste Einzelfrankatur des Höchstwertes. Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1988)
Provenienz: Dietrich Bolte (Privatverkauf)
10 Ngr. milchblau, linker Rand ergänzt, sonst voll- bis überrandig, zusammen mit 2 Stück 1 Ngr. auf mattgraurot, mit Nr. "23" und nebengesetztem Doppelkreis "ROCHLITZ 7 I 61" auf Briefvorderseite der 2. Gewichtsstufe über Triest und Alexandrien und dann befördert mit der Privatpost 'Posta Europea', mit nebengesetztem Doppelkreisstempel vom 17.1.1861, nach Kairo. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Stück; neben dieser Vorderseite ist nur noch ein vollständiger Brief aus derselben Korrespondenz befördert mit der 'Posta Europea' registriert.
5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, erstere links unten leicht berührt, sonst beide voll- bis breitrandig, mit blauem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 4/XI 61" sowie nebengesetztem blauem L1 "Recommandirt" und rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt", auf eingeschriebenem Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Brandenburg. Ein attraktiver Brief mit farbiger Abstempelung.
10 Ngr. milchblau, links unten kurz berührt, sonst vollrandig, mit Nr. "17" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "GLAUCHAU 2/XI 57" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Amsterdam. Eine recht seltene Einzelfrankatur. Signiert Opitz, Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1995)
10 Ngr. milchblau, waagerechter Viererstreifen, leicht entwertet durch Nr. "1" DRESDEN; Oberrand ergänzt, sonst breitrandig. Fotobefund Rismondo BPP (2011)
10 Ngr. blau im Viererblock, oben rechts minimal berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, leicht entwertet durch Nr. "38" LICHTENSTEIN. Zwischen den beiden rechten Werten kleiner Vortrennschnitt und minimale Gummiknitter, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Einheit; Profi hat nur 7 gebrauchte Viererblocks der 10 Ngr.-Marke registriert, fast alle fehlerhaft. Signiert Ebel.
Provenienz: Auktion Ballase (April 1981)
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, unten noch voll-, sonst breitrandig, mit undeutlichem Nummernstempel. Einwandfrei. Signiert W. Engel
10 Ngr. blau, waagerechter 3er-Streifen und 2 Paare, abwechselnd geklebt mit Einzelstück 1 Ngr. auf mattgraurot, leicht berührt bis breitrandig, mit Nr. “1” DRESDEN auf Briefstück. Die linke Marke des Streifens und die 1 Ngr. unauffällig fehlerhaft, sonst bis auf leichte Knitterspuren schöne und ursprüngliche Erhaltung. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Briefstück; die höchste registrierte Frankatur Sachsens.
10 Ngr. milchblau, allseits gut voll- bis überrandig, unten mit Teilen von Eckwinkel und Nachbarmarke, zusammen mit teils leicht berührter 2 Ngr. auf blau, beide mit klar aufgesetztem Nr. "68" und nebengesetztem Rahmenstempel "KÖNIGSBRÜCK 22/VI 61" auf Briefhülle der 4. Gewichtsstufe (vorderseitig Vermerk "3 3/10 Lt.") nach Frankfurt/Main, mit rückseitigem Distributionsstempel. Die Hülle minimal fehlerhaft, der Familienname in der Adresse unauffällig abgeändert, sonst einwandfreie und sehr schöne ursprüngliche Erhaltung. Eine äußerst seltene, hohe Frankatur im Postverein. Signiert Opitz.
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" auf rekommandiertem Leinenkuvert der 6. Gewichtsstufe mit nebengesetztem kleinen Doppelkreisstempel "LEIPZIG 1 JUN. 57" nach Breslau, mit rückseitigen Ausgabestempeln. Das Kuvert ist rechts etwas umgefaltet; die Frankatur war gelöst und wurde gereinigt, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene hohe Frankatur und einzige registrierte Mehrfachfrankatur des Höchstwertes im Postverein. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
10 Ngr. blau, glasiges Papier, allseits breitrandig, zusammen mit leicht berührter Wappen 3 Pfg. grün, beide mit DKr. "LEIPZIG 22 V 62", die 10 Neugroschen zusätzlich mit schwachem Nummernstempel, auf recommandiertem Briefkuvert über Baden, mit vorderseitigem "BADE-STRASB.", nach Lyon. Das Kuvert kleine Öffnungsmängel, sonst schöne und frische Erhaltung. Chargé-Briefe nach Frankreich sind außerordentlich selten, hier mit ganz ungewöhnlicher und nur noch 3mal registrierter Frankaturkombination. Signiert Drahn, Fotoattest Pröschold BPP (1988)
Provenienz: 'Court' (Robson Lowe 1965) 'Romanow' (1976), John Boker jr. (1987)
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll-bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. 4 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 2..JUN.56" auf Briefhülle nach Paris, mit ausgewiesen Weiterfranko von "5" Ngr. Der Brief war für die 2. deutsche und 2. französische Gewichtsstufe korrekt frankiert, jedoch fiel der Brief mit "1¼ Loth" (vorderseitig notiert) bereits in die 3.französische Gewichtsstufe und war somit um 2½ Ngr. unterfrankiert, was jedoch nicht bemerkt bzw. beanstandet wurde. Ein interessanter und seltener überschwerer Brief. Signiert Opitz und Fotoattest Rismondo BPP (1993, ohne Behandlung der Unterfrankatur)
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "4" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 11/IV 59" auf eingeschriebener Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Basel im 1. Schweizer Rayon. Das Franco setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr und 2 Ngr. Schweizer Portoanteil (vorderseitig vermerkt). Eine in dieser Form äußerst seltene Einzelfrankatur. Fotoattest Rismondo BPP (1991), Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1994)
10 Ngr. milchblau und 2 Ngr. auf blau, beide voll- bis meist breitrandig, mit Nr. 2" und nebengesetztem DKr. Leipzig 27/IV 58, auf recommandirter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach St. Imier im 2. Schweizer Rayon. Das Porto teilt sich auf in 6 Neugroschen Vereinsgebühr, 2 Neugroschen Reco-Gebühr und 4 Neugroschen Schweizer Portoanteil. Ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner Erhaltung.
Provenienz: Silvain Wyhler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
10 Ngr. blau, voll- bis überrandig, unten mit Teil der Nachbarmarke, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG-BAHNH. 30 X 60" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe über Aachen und Belgien nach London. Eine sehr schöne und seltene Einzelfrankatur, erst möglich nach der Portoreduzierung zum 1.7.1859; PROFI hat nur 2 weitere registriert.
10 Ngr. milchblau, links mit der Randlinie geschnitten, sonst vollrandig, zusammen mit 2 Werten 2 Ngr. auf dunkelblau, mit Nr. ”2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 12 VIII 58", auf eingeschriebener Briefhülle mit rotem "Recomandirt.", englischem "REGISTERED/Krone" und "PRUSSIA REGISTERED", nach London. Eine 2 Ngr. Briefbug im rechten Rand, sonst gute, ursprüngliche Erhaltung.
10 Ngr. im waagerechten Paar, unten und rechts teils leicht berührt (hier gerissen statt geschnitten), mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29 VIII 58" auf eingeschriebenem Briefkuvert nach Moskau, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN". Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie dem russischen Portoanteil von 6 Ngr., welcher für die Rekommandation verdoppelt wurde. Eine außerordentlich seltene und attraktive Auslands-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2000)
Provenienz: 64. Corinphila-Auktion (1981)
10 Ngr. milchblau und 2 Ngr. auf blau, beide noch voll- bis breitrandig, mit Nr. "46" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "PLAUEN 21/2 59" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe nach Sankt Petersburg, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN" und Ankunftsstempel. Ganz minimale Knitterspuren, sonst einwandfrei. Eine recht seltene Frankatur, von der kein halbes Dutzend nach Russland registriert sind. Fotoattest Rismondo BPP (1993)
10 Ngr. milchblau, voll-bis breitrandig, zusammen mit leicht berührter 3 Ngr. auf gelb (kleiner Randspalt), mit auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 14/II 63" auf eingeschriebenem Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe nach Paris. Die portogerechte Frankatur setzt sich zusammen aus 4 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr, 5 Ngr. französischem Porto sowie 2 Ngr. französischer Reco-Gebühr. Ein sehr seltener Brief. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Rismondo BPP (2001)
5 Ngr. rostbraun, 2 Einzelwerte, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot, alle einseitig berührt, sonst einwandfrei und farbfrisch, mit Nr. "15" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ZITTAU 28/1 58" auf eingeschriebenem Briefhülle der 3.Gewichtsstufe (ein Seitenteil fehlend) nach Wien. Eine im Postverein sehr seltene Portostufe und einmalige Frankaturkombination. Fotoattest Rismondo BPP (2012)
5 Ngr. lebhaftorangerot und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. “2” und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 VIII 60", auf Briefhülle mit handschriftlichem "Anhängend Muster o. Wert" nach Braunschweig. Eine schöne Frankatur der 2.Gewichtsstufe mit der seltene Nuance. Signiert Georg Bühler.
Provenienz: 209. Heinrich Köhler-Auktion (1973)
Vorlagestücke der Druckerei Meinhold für das Markenpapier, 6 verschiedenen Farben (dabei die später verausgabten), alle gummiert und durchstochen, mit aufgedruckten Zierrahmen, in waagerechten Paaren auf Karton aufgezogen (alle oben fest haftend). Ein Paar getrennt, sonst sehr gute und frische Erhaltung. Ein einmaliges Stück aus den Archivunterlagen des sächsischen Finanzministeriums.
5 Ngr. bräunlichrot im 4er-Block, farbfrisch und noch voll- bis breitrandig, mit 3 Einzelwerten 2 Ngr. auf blau in meist gutem Schnitt, mit Nr. "128" und nebengesetztem Einkreisstempel "SCHEIBENBERG 6 FEB. 63" auf recommandirtem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über die 'Prussian closed mail' nach Round Top, Fayette County, Texas. Der Brief war nicht zustellbar (vorderseitig unklarer dead-letter-office-Stempel) und nach Sachsen retourniert, mit entsprechendem handschriftlichem Vermerk. Die linke obere Marke des Viererblocks kleiner Randspalt, sonst bis auf übliche leichte Beförderungspuren in sehr schöner Erhaltung. Ein Brief von größter Seltenheit; größte registrierte gebrauchte Einheit der 5 Ngr. und auf Brief nur ein weiteres Mal registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2014)
3 Ngr. auf gelb im waagerechten 3er-Streifen, voll- bis überrandig, unten mit breitem Bogenrand, und in leuchtend frischer Farbe, zusammen mit etwas berührter ½ Ngr. auf grau sowie 1851/63, Wappen 3 Pfg. grün (kleiner Knitter mit unmerklichem kleinem Papierbruch), mit Nr. "2" auf komplettem Faltbrief von "LEIPZIG 17 XI 57" nach Bergen, Norwegen, mit Durchgangsstempeln des dänischen Oberpostamtes in Hamburg vom 18. und 20. November. Die Beförderung erfolgte über Dänemark und Schweden; das Porto setzte sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. dänischem Transit, 2½ Ngr. schwedischem Transit sowie 2¼ Ngr. norwegischem Porto. Ein besonders attraktiver und mit dieser Frankatur einmaliger 'Winterbrief'.
Provenienz: Horst und Arnim Knapp (346. Heinrich Köhler-Auktion, 2011) ERIVAN (2020)
5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, erstere rechts oben minimal berührt, sonst beide voll- bis breitrandig mit Nr. "6" und zwei nebengesetzten EKr. von Zwickau vom 21. bzw. 22. August 1859, auf vollständigem Faltbrief über Triest nach Konstantinopel, mit schöner Adresse "Herrn Adolph Müller pr. Adresse chez Monsieur Vallaure, Confiseur de S. M. I. le Sultan". Der Brief war ursprünglich nur mit der 5 Neugroschen frankiert aufgegeben worden, jedoch das ungenügende Porto bei der Notierung des Weiterfrankos erkannt und der Brief mit handschriftlichem Vermerk "noch 2 gr." dem Absender zurückgegeben; am nächsten Tag wurde der Brief dann ordnungsgemäß frankiert wieder aufgeliefert und versandt. Rückseitig Transitstempel von Triest vom 25.8. und Ankunftsstempel vom 1.9.. Ein äußerst seltener und interessanter Brief in sehr schöner Erhaltung; PROFI hat nur einen weiteren Brief mit dieser Frankatur in die Türkei registriert .
Provenienz: ‘Cihangir’ (Corinphila, 2000) Silvain Wyler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 V 62" auf Briefhülle nach Warschau. Ein attraktiver Brief, einmal nicht aus der Lesser-Korrespondenz.
5 Ngr. ziegelrot, 2 Ngr. auf blau und 2 Einzelwerte 1851/63,3 Pfennig grün, mit Doppelkreisstempel Dresden-NEUST. 25 V 62 auf Briefkuvert mit Leitvermerk "Über Baden und Frankreich", jedoch befördert über Preußen und Frankreich, nach Barrackpoor bei Calcutta. Der Brief war bei Aufgabe für den vorgesehenen Leitweg vollständig frankiert mit 9 9/10 Ngr. (Weiterfranko von 6 9/10 Ngr. korrekt notiert), jedoch zwei links klebend Werte (3 Pfennig und 2 Ngr.) bereits im deutschen Transit abgefallen. Bei Grenzübergang gestempelt mit "P. 36", Ra2 "Affranchisement insuffisante" und Taxstempel "FR. 2 F 16 C" (Strafporto pro Unze). Rückseitig diverse Transit- und Ankunftsstempel sowie “CALCUTTA STEAMLETTER Bg. Indian Do.”. Übliche Beförderungsspuren, das Kuvert außerhalb der Frankatur senkrecht gefaltet. Ein in dieser Form sicherlich einmaliger Brief mit äußerst seltener Destination.
5 Ngr. ziegelrot, 4 Einzelwerte, mit 2 Ngr. auf blau und ½ Ngr.auf mattgrau, mit Nr. "13" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHNEEBERG 12/XII 60" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Williamsburg bei New York und unzustellbar retour mit vorderseitigem Einzeiler "ADVERTISED" und rückseitigem roten Ra. "Am Bestimmungsorte nicht abgefordert". Der Brief war ursprünglich für die Beförderung mit der British Open Mail mit 27½ Neugroschen frankiert (eine 5 Ngr. unten links abgefallen), wurde jedoch ab Aachen als Prussian Closed Mail befördert, rückseitig entsprechender Weiterfranko-Vermerk über 22 Neugroschen. Zwei 5 Neugroschen durch Randklebung leicht fehlerhaft. Ein interessanter Brief.
