388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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MÜHLHAUSEN i. ELS. 28.1.72" (Spalink 26-2) mehrfach etwas undeutlich auf drei Einzelmarken kleiner Schild ⅓ Gr. dunkelsmaragdgrün als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief via Basel nach Mildenau bei Raspenau, Böhmen mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, die untere Marke mit verkürzten Zähnen rechts durch Randklebung, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Mehrfachfrankatur, Fotobefund Sommer BPP (1993)
“MÜHLHAUSEN i. ELS. 13.MÄRZ.74” (Spalink 26-2) zweimal klar auf großer Schild 1 Gr. karmin und 2 Gr. grauultramarin als tarifgerechte Frankatur auf R-Briefkuvert nach Habsheim mit Ankunftsstempel und retour mit handschriftlichen Vermerken und rückseitigem Hufeisenstempel “MÜHLHAUSEN i. ELS. 14.MÄRZ.74” (Spalink 26-2) ohne Zeitgruppenriegel als Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, die 2 Gr.-Marke hat recht einen Eckbug, ansonsten typisch gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination mit beiden Varianten des Hufeisenstempels auf einem Brief vermutlich einmaliges Stück
“LÜBECK 4.OCTBR.71” (Spalink 22-4) klar und komplett auf Norddeutscher Postbezirk 1 Gr. gezähnt auf Briefstück. Die farbfrische Marke hat links einen senkrechten Bug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein optisch ansprechendes Exemplar, doppelt signiert Spalink BPP
“LÜBECK BHF. E.P.B. 9.JULI.72” (Spalink 22-3) zweimal klar auf zwei Einzelmarken kleiner Schild 2 Gr. grauultramarin als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf komplettem Faltbrief mit Leitvermerk “via St. Petersburg” nach Christinestad, Finnland mit Ankunftsstempel. Bis zum 13.7.1872 betrug die Briefgebühr bis 15 g 4 Groschen. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich gezähnt mit wenigen verkürzten Zähnen, sie sind zum Teil durch Fremdgummi leicht getönt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner Brief mit auf dieser Ausgabe seltenem Hufeisenstempel und Destination Finnland, Fotoattest Sommer BPP (1997)
“HERFORD 6.SEPTBR.73” (Spalink 18) mehrfach klar auf senkrechtem Dreierstreifen großer Schild 1 Gr. karmin als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Eilboten-Karte nach Gütersloh. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt, die obere Marke mit leichten Schmutzspuren, ansonsten bis auf wenige verkürzte Zähne in guter Erhaltung. Eine interessante und nicht häufige Verwendung, Fotobefund Hennies BPP (1981)
“A.AUSGABE.A 16.7.68" (Spalink 21-2) mehrfach klar auf drei Einzelmarken Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. orange und Einzelwert 1 Gr. durchstochen auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Verwendung im Innendienst
“KIEL 1.1.(72)” (Spalink 19-1)" zweimal klar auf Ganzsachenumschlag kleiner Schild 1 Gr. nach Olderup bei Husum mit Ausgabestempel und zwei handschriftlichen Eingangsvermerken aus 1872 auf der Vorderseite. Der Umschlag mit Alters- und Beförderungsspuren. Eine seltene Verwendung mit Hufeistempel vom Ersttag der Brustschildmarken/Ganzsachen, Fotoattest Krug BPP (2015)
“KIEL 13.5.70” (Spalink 19-2) mehrfach klar auf Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. und 1 Gr. gezähnt als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief nach Kolding, Dänemark, mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind bis auf einen winzig eckrunden Eckzahn wie der Brief in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante Verwendung mit 1½ Groschen-Sonderporto nach Dänemark, Fotobefund Mehlmann BPP (2017)
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. OST BHF. 15.JAN.75” (Spalink 20-2) mehrfach klar auf drei Einzelmarken großer Schild 2 Gr. ultramarin und 10 Pfge mattkarmin als tarifgerechte Frankatur auf R-Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach London, England mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Die beiden oberen Marken sind fehlerhaft und die Frankatur ist zum Teil getönt. Die Briefhülle mit etwas stärkeren Falt- und Beförderungsspuren. Trotz der Einschränkungen eine außergewöhnliche Mischfrankatur und Aufbrauch-Verwendung, diese 70 Pfennig-Frankatur war nur bis 30.6.1875 möglich, Fotoattest Petry BPP (2017)
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. OSTBHF 11.AUG.74” (Spalink 20-2) mehrfach klar auf angetrennten Dreierstreifen und Einzelwert großer Schild 1 Gr. karmin, dabei zwei Werte mit Plattenfehler “gebrochenes N in GROSCHEN” (Feld 143) bzw. “gebrochenes H in GROSCHEN” (Feld 141), als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Faltbriefhülle nach Dordrecht, Holland mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind sehr gut geprägt und bis auf drei kurze Zähne üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und in Verbindung mit den Plattenfehlern und Hufeisenstempeln eine nicht häufige Verwendung, Fotoattest Krug BPP (2013)
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. 12.JUNI.74” (Spalink 20-3) klar auf leicht verschnittener Ganzsachenkarte ½ Gr. nach Hamburg mit vorderseitigem Hufeistempel “HAMBURG I.A. 14.JUNI.74” (Spalink 17-1) als Ankunftsstempel, in einwandfreier Erhaltung. Interessante Karte mit sogenanntem Doppel-Spänner
“KÖNIGSBERG i. PR. P.A. 15.JULI.75” (Spalink 20-3) klar auf loser Marke 5 Pfge graupurpur. Die farbfrische Marke unten links mit losem Eckzahn (mit Falzstreifen hinterlegt), ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit neuem Spätdatum, Fotobefund Wiegand BPP (2012)
“LEIPZIG No. 1 28.12.67” (Spalink 21-1) kompletter und klarer Abschlag auf breitrandigem Ganzsachen-Ausschnitt Wappe 1 Ngr., in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und seltene Verwendung mit dem frühesten bekannten Datum aus der Sachsen-Zeit, Fotobefund Rismondo BPP (2008)
“LEIPZIG No. 1 22.4.70” (Spalink 21-1) mehrfach klar auf zwei Einzelmarken Norddeutscher Postbezirk 2 Gr. und Einzelmarke 5 Gr. gezähnt auf Faltbriefhülle der 2. Gewichtsstufe mit rotviolettem L1 “P.D.” und frz. Transitstempel nach Paris. Die farbfrischen Marken sind wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige 9 Groschen-Frankatur mit Destination Frankreich, Fotobefund Mehlmann BPP (2013)
“A.AUSGABE.A 13.10.” (Spalink 21-2M) ohne Trennstrich und Jahreszahl, zweimal sehr klar auf waagerechtem Paar Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. gezähnt. Die farbfrischen Marken sind üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Paar und nicht häufige Verwendung aus 1869
“LÜBECK BHF. E.P.B. 3.APRIL.80” (Spalink 22-3) klar auf Ganzsachenkarte 5 Pfg. nach Tangstedt in einwandfreier Erhaltung, selten
“B.AUSGABE.B. 20.12.68” (Spalink 21-3) recht klar auf Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Interessante Verwendung mit Spätdatum vom 20.12.1868
“B.AUSGABE.B 6.1.(69)” (Spalink 21-3M) ohne Trennstrich und Jahreszahl, mehrfach klar auf Fünfer-Block Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. gezähnt. Die farbfrische, zum Teil angetrennte Einheit hat Zahnfehler oben bzw. rechte untere Marke ist eckrund und die unteren Marken mit leichtem waagerechten Bug. Trotz der Einschränkungen eine dekorative Einheit mit nicht häufiger Entwertung und mit dem frühesten bekannten Datum
“B.AUSGABE.B. 26.9.(72)” (Spalink 21-3M) ohne Trennstrich und Jahreszahl, recht klar und fast komplett auf loser Marke kleiner Schild ⅓ Gr. gelblichgrün. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und bis auf eine helle Stelle in einwandfreier Erhaltung. Diese Stempeltype ohne Jahreszahl wurde 1872 nur als Ankunftsstempel eingesetzt, als Entwertung auf einer Brustschildmarke ist außerordentlich selten, ProFi hat kein weiteres Exemplar in dieser Art registriert, Fotoattest Sommer BPP (2007)
“LÜBECK** 25.6.70” (Spalink 22-1) mehrfach klar auf waagerechtem Paar und Einzelmarke Norddeutscher Postbezirk 1 Gr. gezähnt als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Paketbegleit-Briefkuvert für ein zwei Pfund schweres Paket nach Altona mit Ankunftsstempel. Zwei Marken mit Eckfehlern und zum Teil leichter Scherenschnitt, der Umschlag mit Patina. Trotz der Einschränkungen eine nicht häufige Verwendung mit diesem Hufeisenstempel
“LÜBECK** 12.12.66” (Spalink 22-1) klar auf loser Marke Lübeck 1½ S. dunkelbraunpurpur, in einwandfreier Erhaltung, signiert Spalink BPP
“LÜBECK** 19.2.74” (Spalink 22-1) mehrfach klar auf kleiner Schild ¼ Gr. graupurpur im waagerechten Dreierstreifen und Einzelwert 5 Gr. ockerbraun in Mischfrankatur mit waagerechtem Paar großer Schild 2 Gr. grauultramarin auf Paketkarten-Briefstück. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt und üblich bis gut gezähnt. Die linke ¼ Gr.-Marke mit verklebtem Einriss und eine 2 Gr.-Marke mit Eckzahnbug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Buntfrankatur mit besserem Hufeisenstempel, Fotobefund Sommer BPP (2006)
“LÜBECK 1.1.72” (Spanik 22-2) sehr klar und fast komplett auf kleiner Schild ⅓ Gr. gelblichgrün auf Briefstück. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt, sie war gelöst und ist in der Zähnung korrigiert. Trotz der Einschränkungen ein schönes Briefstück mit Ersttagsstempel, in Verbindung mit diesem Hufeisenstempel hat ProFi kein weiteres Exemplar registriert, Fotobefund Krug BPP (2012)
“LÜBECK 13.1.72” (Spalink 22-2) klar auf kleiner Schild 1 Gr. karmin als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Drucksachen-Faltbrief ohne Inhalt nach Landskrona, Schweden mit Ankunftsstempel. Bis zur Ermäßigung der Gebühr vom 1.10.1873 betrug die Gebühr für eine Drucksache bis 40 g 1 Groschen. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, gut gezähnt und wie der Faltbrief in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige und frühe Verwendung aus dem Ausgabe-Monat, Fotobefund Sommer BPP (2001)
“LÜBECK BHF. E.P.B. 21.JAN.79” (Spalink 22-3) recht klar auf 20 Pfge dunkelultramarin als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Briefkuvert nach Neuchatel, Schweiz mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke ist wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung
“COELN *1c 25.9.75” (Spalink 4-7Ny) recht klar auf loser Marke großer Schild 5 Gr. ockerbraun. Die farbfrische Marke ist sehr gut geprägt, gut gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Entwertung auf Brustschildmarken, in dieser Form im Handbuch nicht notiert, Fotoattest Krug BPP (2025)
“BERLIN** 8,9,(65)” (Spalink 1) klar in Schwarz auf loser Marke Preußen Wappen 2 Sgr. in einwandfreier Erhaltung. Interessantes Exemplar vom letzten Tag der Verwendung
“COELN 21.5.75” (Spalink 4-7N) klar auf loser Marke 3 Pfge stumpfgrün mit Plattenfehler “Guillochemuster über rechtem Schraffendreieck beschädigt”. Die farbfrische und bis auf wenige leicht beschnittene Zähne unten gut gezähnte Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Ein sehr schönes Exemplar mit dieser äußerst seltenen Stempeltype und neuem Spätdatum vom 21.4.75, Fotoattest Petry BPP (2010)
“BÜTOW 13.AUG.80” (Spalink 2) sehr klar mit gebogener Zeitgruppe auf Ausgabe 1880 10 Pfg. lebhaftrosarot auf innen nicht ganz komplettem Faltbrief nach Treblin mit Ankunftsstempel und retour mit rückseitig zweitem Abschlag des Hufeisenstempels vom 15.8.1880, in einwandfreier Erhaltung
“COELN** 17.1.74” (Spalink 4-1N2) recht klar auf großer Schild 1 Gr. karmin auf Briefkuvert nach Hüsten mit Ausgabestempel. Der Umschlag rückseitig mit Öffnungsfehlern, die farbfrische Marke ist gut geprägt, normal gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Interessanter Brief mit neuem Spätdatum vom 17.1.1874
“COELN** 4.7.72” (Spalink 4-1N1) sehr klar auf großer Schild 1 Gr. karmin auf Faltbriefhülle nach Traben mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle mit waagerechter Faltung, die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezähnt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner Brief mit früher Verwendung der Marke großer Schild 1 Gr. und auf dieser Ausgabe seltenem Hufeisenstempel, Fotoattest Krug BPP (2017)
“COELN** 1.1.72” (Spalink 4-1N1) klar auf loser Marke kleiner Schild 1 Gr. rötlichkarmin. Die farbfrische Marke ist deutlich geprägt, üblich gezähnt und bis auf eine kleine helle Stelle in einwandfreier Erhaltung. Ein dekoratives Exemplar mit seltenem Ersttagsstempel, Fotoattest Krug BPP (2012)
“COELN ** 20.12.71” (Spalink 4-1N1) mehrfach klar Norddeutscher Postbezirk ½ Gr. orange sowie Einzelmarke und waagerechtem Paar 1 Gr. gezähnt als tarifgerechte Frankatur auf komplettem Faltbrief mit rotem Ra1 “P.D.” und frz. Transitstempel nach Paris, in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Auslandverwendung mit nicht häufigem Hufeisenstempel, Fotoattest Mehlmann BPP (2017)
“COELN ** 21.8.67” (Spalink 4-1N1) zweimal klar auf waagerechtem Paar Preußen Wappen 1 Sgr. mittelrosa auf Briefstück, in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Briefstück mit diesem auf Preußen-Marken seltenem Hufeisenstempel, ausführliches Fotoattest Spalink BPP (1985)
“COELN** 6.7.65” (Spalink 4-1), mehrfach auf Preußen Wappen 1 Sgr. mittelrosa, 2 Sgr. ultramarin und 3 Sgr. graubraun auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe im DÖPV nach Offenbach mit rückseitigem Bahnpoststempel und vorderseitigem Tax-Vermerk “1” für das Bestellgeld. Eine dekorative und nicht häufige Buntfrankatur mit Fotoattest Flemming BPP (2013)
“BÜTZFLETH 13.FEBR.75” (Spalink 3) klar rückseitig auf komplettem Faltbrief mit großer Schild ½ Gr. orange mit EKr. “STADE 12.2,75” mit blauem Tax-Vermerk “5” (Pfennig) nach Götzdorf bei Stade. Der Ort Götzdorf gehört nicht zum Landzustellbezirk von Stade, sondern zu Bützfleth. Daher war der Brief unterfrankiert und wurde mit 5 Pfennig belastet. Der Faltbrief mit senkrechter Faltung, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein interessanter Brief mit dem seltenen Hufeisenstempel
