388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
10 Kr. blau, zwei Einzelwerte, beide farbfrisch und gut gezähnt, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 5 Kr. rosa als rekommandierter Brief von “RANN 18-1” via Wien nach Wurzach in Würtemberg mit rückseitigem Transit und Ankunftstempel, ein Zahnspitz leicht getönt, sonst in sehr schöner Gesamterhaltung
1854/2001, anfangs meist gestempelte, später postfrische Sammlung ab Klassik inkl. KuK Feldpost, Zeitungs-, Dienst- und Portomarken, dabei einige bessere Werte, u.a. Mi.-Nr. 674-92 kpl. postfrisch sowie ab 1950-2001 in den Hauptnummern augenscheinlich komplett, ferner anderes, in drei Vordruckalben
1756/1993 (ca.), reichhaltige Heimatsammlung “KLAGENFURT” mit über 650 Briefen und Karten, ab Vorphilatelie, dabei auch Postscheine, Postanweisungen, Paketkarten, Recepissen, etc., mit vielen interessanten Stücken, angefangen mit u.a. Briefhülle vom 14.9.1756 nach Salzburg mit rückseitigem Ra. “V. Clagenfurth”, “KLAGENFURT / FRANCO” in rot (2), EKr. rückseitig auf recommandiertem Brief, sog. Bienenkorbstempel in schwarz und in blau je auf R-Brief, EKr. auf Postanweisung mit Zufrankatur, EKr. auf R-Brief mit Mi.-Nr. 4, sowie R-Brief mit Mi.-Nr. 15, ferner slowenische Besetzung von Klagenfurt mit L1 “SHS Celovec” in blau auf Ganzsachenkarte, “VOJASKI POSTNI URAD CELOVEC” auf Karte, Postanweisung über 40,4 M. mit Mi.-Nr. 747, etc., ferner einige Lose Marken aus Mi.-Nr. 1-5, in acht Ordnern
1930/50 ca., Deutsch Österreich und andere Ausgaben sowie Portomarken meist in postfrischen Einheiten in alten Pergamintüten
2 Kr. hellockerbraun/schwarz, 3 Kr. mattgrün/schwarz und 10 Kr. mittelviolettultramarin/schwarz (zwei Einzelwerte) als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kr. braun als eingeschriebene Eilbotenkarte von “SMICHOW BAHNHOF 31 1 87" nach Pilsen mit nebengesetztem Ankunftsstempel, eine seltene Verwendung in einwandfreier Erhaltung
10 Kr. mittelviolettultramarin/schwarz (zwei Einzelwerte) als Zufrankatur mit 5 Kr. mittelkarmin/schwarz (2) auf eingeschriebenem Eilboten-Brief Brief von “GRIES BEI BOZEN 21 2 91" nach Budapest, die Frankatur zum Teil minimal getönt, sonst gute Erhaltung, selten
1883, Doppeladler 5 Kr. lebhaftlilarot/schwarz und 10 Kr. mittelviolettultramarin/schwarz als Zufrankatur auf Ganzsachenkarte 2 Kr. braun als Eilbotenkarte von “FRIESACH 20-2 87” nach Klagenfurt mit nebegesetztem Ankunfstsstempel. Wenige Zahnfehler und die Karte leicht getönt, trotz der Einschränkungen ein ungewöhnliches Stück
1975, Vorarlberg 6 S., Phasendruck ohne lilaroten Druck des Rahmens, postfrisch, tadellos, Fotoattest Soecknick VÖB (2019)
1923, Landeshauptstädte 100-1000 K., ungezähnt, kpl., 240-1000 K. mit linkem Seitenrand, postfrisch und einwandfrei
1938, Volkstrachten mit Hakenkreuz-Aufdruck, 3-12 Rpf., postfrisch, tadellos
Wappen auf Maschinenpapier 3 Kr. rot, allseits breitrandig, sauber entwertet durch EKr. “NABRESINA 30-3” auf Faltbrief nach Triest mit rückseitigem Ankunftsstempel, innen datiert “30 märz 1858”, gute Erhaltung, sowie 1899 Ansichtkarte mit Portomarken. Eine sehr frühe Verwendung aus diesem Postamt an der Küste (Müller-Nr. 1782, offiziell am 31.7.1858 errichtet)
1946, Renner 1-5 S. geschnitten auf gelbem Japanpapier, kpl. Kleinbogensatz, postfrisch, tadellos
1899/2023, überkomplette postfrische und zusätzlich etwas gestempelte Sammlung in 12 Vordruckalben und losen Blättern, ab 1946 augenscheinlich komplett inkl. Teilen Portomarken, Lokalausgaben, Post auf Kreta, Levante, Bosnien und KuK Feldpost, dabei bessere Sätze und Ausgaben mit u.a. Flugpost, WIPA-Block mit losem Umschlag, Wiener- und Grazer Aufdrucke mit Mi.-Nr. 674-92 und 694-96 sign. Kovar, ungezähnte Werte, 1477F (FA Soecknick VÖV), sowie einem guten Teil Frankaturware mit Ganzsachen, Kleinbogen, Schwarzdrucken, Kryptomarken, ATM und FDCs, gute Erhaltung
1890, Kaiser Franz Josef 30 Kr. dunkelorangebraun/schwarz auf Post-Begleitadresse-Karte 5 Kr. braun von “MINORITENPLATZ WIEN 1 9 90” über ein Paket Bücher nach Steinschönau, die Karte unten in der Mitte etwas eingerissen, die Marke mit zwei kurzen Zähnen, sonst in sehr schöner Erhaltung. Eine attraktive Ersttagsverwendung dieser Ausgabe, signiert sowie Fotoattest Ferchenbauer (2002)
1867, 2 Kr. gelb, 3 Kr. grün und 5 kr. rosakarmin, farbfrisch, sauber mit EKr. “KLAGENFURT BAHNHOF 28-4 74” auf Drucksache nach Graz mit rückseitigem Ankunftsstempel, die 5 Kr. mit kurzem Zahn und linke untere Ecke minimal getönt, sonst eine attraktive Dreifarben-Frankatur in sehr schöner Erhaltung
1863, Wappenausgabe 3 Kr. grün (2) in Mischfrankatur mit 15 Kr. hellbraun, farbfrisch, zart und leicht übergehend entwertet durch EKr. “PIRANO 17-3” auf portogerechter Faltbriefhülle via Triest nach Milano mit rückseitigem Trasnit- und Ankunfsstempel “MILANO 19 MAR.”, innen datiert “16 marzo 1864”. Eine schöne Mischfrankatur in guter Erhaltung, signiert Ferchenbauer
Provenienz: Dr. Anton & Elisabeth Jerger (140. Corinphila-Auktion, 2004)
1822/1860 (ca.), über 200 Briefe mit Schwerpunkt Vorphilatelie, dabei Recepissen, recommandierte Briefe, Franco-Briefe, viele mit unterschiedlichen Stempeltypen, dabei kleine Orte, Zusatzstempel, Ovalstempel, Zierstempel, Wiener Stadtpost, etc., sehr reichhaltig, teils aufgezogen, im großen Karton
1858/64, interessante Partie mit 37 Briefen, viele bessere Frankaturen, Stempel, Auslandsbriefe und Drucksache, Farb- und Mischfrankaturen, dabei Mi.-Nr. 6I Blau Merkur auf Streifband mit kompletter Zeitung, Wappensaugabe 5 Kr. auf komplettem “Nachfrageschreiben”, etc., unterschiedliche Erhaltung, einige signiert, ein empfohlenes Objekt (ex Mi.-Nr. 6-34)
2000-20, Marken und Blöcke in postfrischer Erhaltung, dabei Swarowski, Hologramme, Weltall, Stickerei etc. Nominale über 100€
1850/54, 36 Briefe mit der ersten Ausgabe frankiert, dabei viele interessante Stempel und Verwendungen, Farb- und Mehrfachfrakturen, Einschreiben, etc., die Erhaltung etwas unterschiedlich, ein interessantes Objekt
1856, “Zinnober Merkur” 6 Kr., Type IIIb, dreiseitig lupenrandig bzw. an der Randlinie geschnitten, links etwas tangiert, in wunderschöner tiefer und kräftiger Farbe, ungebraucht mit vollem und besonders frischem Originalgummi. Ein winziger Farbspritzer neben der Haarlocke ist unauffällig und völlig unerheblich. In sehr guter und frischer Erhaltung. Mit vollem Originalgummi sind nur ganz wenige Exemplare dieser klassischen Seltenheit bekannt. Winzige Tintenzahl “9”, sonst ohne Signaturen. Fotoattest Goller BPP (2025)
1850/1981, meist gestempelte und teils ungebrauchte/postfrische Sammlung, dabei einige bessere Werte und Ausgaben, ab Mi.-Nr. 1, dabei u.a. Wiener und Grazer Aufdrucke, Flugpost, Porto, etc., ferner auch abhängige Teile Levante, Post auf Kreta und Türkei, KuK Feldpost, Bosnien und Herzogowina, etc., meist gute Erhaltung
2002/15, postfrische und gestempelte, in den Hauptnummern je komplette Sammlung in sieben Ordnern
1852 (ca.), Streifband aus “WIEN 14-3” nach Amsterdam mit nebengesetztem schwarzen und rotem “FRANCO”, rückseitig L2 “KK FIL BRF”, etwas getönt und fleckig, sehr selten
1850, Wappen auf Handpapier 1 Kr. gelbocker, farbrisch und gut bis breitrandig, mit klarem L2 “PETTAU 30 AUG.” auf Drucksache nach Temesvar mit rückseitigem Transit via Pest und Ankunftsstempel 3 September, innen datiert “1 September 1852”; der Beleg minimal getönt, sonst in sehr guter Erhaltung, signiert Raybaudi
3 Kr. schwarz, Type Ib, sauber entwertet durch Stempel “SPITTAL 22 JAN." auf komplettem Faltbrief nach Donau und innen datiert “22 Januar 1859”, der Beleg mit senkrechter Faltung außerhalb der Frankatur, gute Erhaltung
1899, Kaiser Franz Josef 2 Kr. dunkelviolettgrau, 1 Kr. rötlichlila sowie 25 H. mittelgrauultramarin/schwarz, mit Stempel “WIEN 2.XI.05” auf eingeschriebener Minister-Briefhülle nach Washington mit rückseitigem Ankunfsstempel, minimale Transportspuren, eine sehr seltene Buntfrankatur in der 12. Gewichtsstufe in guter Erhaltung
1863/64, Wappenausgabe 3 Kr. grün (2) und 5 Kr. rosa (2), farbfrisch, geklebt als sogenannte italienische patriotische Frankatur und sauber entwertet durch Ekr. “ROVIGNO 29-3” auf komplettem portogerechtem Faltbrief via Triest nach Udine mit rückseitigem Ankunftsstempel “UDINE 30 MAR 67”, einige Zahnspitze minimal getönt, sonst in guter Gesamterhaltung
1986/92, ausstellungsmäßig aufgemachte Sammlung “Stifte und Klöster” mit Schwerpunkt Belege sortiert nach Portoperioden und Verwendungen, dabei viel interessantes Material sowie postfrische/gestempelte Werte, in fünf Ordnern
1933, Segelflug-Brief und Privat-Ganzsachenkarte mit rotem SST GRAZ - MARIBOR mit allen Stempeln, dazu Urania Flugpostkarte n. Deutschland
1851, “Gelber Merkur” 6 Kr., Type Ia, dreiseitig breit-bis überrrandig, links leicht an der Randlinie geschnitten bis berührt, in frischer hellgelber Nuance, mit ideal aufgesetzem L1 “GERAS”, ungewaschen mit großem Teil des Originalgummis und kleinen Resten des Briefpapieres. Unten links ein kleines, unauffälliges bis leicht in das Motiv gehendes Risschen, sonst tadellos. Ein sehr attraktives Exemplar in guter und ursprünglicher Erhaltung. Fotoattest Goller BPP (2025)
1872, Correspondenz-Karte 2 Kr. gelb zusätzlich frankiert mit 3 kr. grün, sauber mit Ovalstempel “TRIEST 16-9 76” nach Corfu mit rückseitigem Ankunftsstempel, die Marke mit kleinem Eckbug, sonst einwandfrei. Eine attraktive Kombination mit seltener Destination
“RADKERSBURG”, klar auf 3 Kr. gelb, farbfrisch und gut gezahnt, auf kompletter Drucksache nach Wien mit rückseitigem Ankunftsstempel, zurückgesandt mit handschriftlichem Vermerk “Vertatur”, innen datiert “Radkersburg, 2. März 1867”, gute Erhaltung, sehr selten (Müller-Nr. 2293c, Rz2Oo-f, 210 pts)
“VRAGNA 14 MAG.”, sauber und übergehend auf 3 Kr. rot auf Handpapier, allseits breitrandig, mit zusätzlichem “RACCOM:” auf eingeschriebenem Faltbrief nach Triest, mit rückseitigem Rekoporto 3 Kr. rot (zwei Einzelwerte) mit gleichem Stempel und Ankunftsstempel; zwei Marken mit starkem waagerechtem Bug, ein Wert durch Öffnen in der rechten unteren Ecke aufgeschnitten, sowie minimale Patina, sonst in guter Erhaltung. Eine seltene Verwendung aus dem Küstenland, signiert Raybaudi (Müller-Nr. 3135a, 3722a)
“GLEINSTETTEN 15-12”, sauber auf 6 Kr. braun auf Machinepapier, allseits breitrandig, mit nebengesetztem zusätzlichem “RECOM:” auf eingeschriebenem Faltbrief nach Tamsweg, innen datiert “14 12 1855”, mit rückseitigem Rekoporto 3 Kr. rot (senkrechtes Paar) mit gleichem Stempel, ein Wert durch Öffnen aufgeschnitten, sonst in guter Gesamterhaltung, der Beleg mit senkrechter Faltung außerhalb der Frankatur; seltener Stempel (Müller-Nr. 794a - 100 pts)
“RÖTHELSTEIN 31 DEC:”, sauber und übergehend auf 3 Kr. rot auf Handpapier, allseits breitrandig auf komplettem Faltbrief nach Graz mit rückseitigem Ankunftsstempel, die Marke mit einem minimalen Mangel auf der Papieroberfläche, sonst in sehr schöner Erhaltung, seltener Stempel (Müller-Nr. 2394a, 150 pts)
