388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
1921, Plebiscite 10 Pfennig dunkelrotorange, 6er-Block mit Unterrand und Teilzwischenstegansätzen rechts, nur die linken beiden Marken mit markant verschobenem Aufdruck, die anderen Marken gänzlich ohne Aufdruck, postfrisch, die mittleren Marken herstellungsbedingte Druckspur, tadellos, eine sehr seltene und dekorative Einheit, Fotoattest Gruber BPP (2015)
Notiz: An das Publikum in Oberschlesien durfte kein vollständiger Plebiscite-Satz verkauft werden. Alle Bogen sollten zerteilt werden. Deshalb sind generell alle Einheiten selten.
1921, Plebiscite 15 Pfennig grauviolett, Viererblock mit zwei senkrechten Zwischenstegpaaren, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt “BORSIGWERK 20.3.21”, tadellos, eine sehr seltene und attraktive Einheit, Fotoattest Gruber BPP (2001)
1921, Plebiscite 20 Pfennig kobaltblau, Viererblock mit zwei senkrechten Zwischenstegpaaren, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt “BORSIGWERK 20.3.21”, tadellos, eine sehr seltene und attraktive Einheit, Fotoattest Gruber BPP (2001)
1921, Plebiscite 50 Pfennig grau, senkrechtes Paar, dabei die obere Marke ohne Aufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, postfrisch, tadellos. Eine sehr attraktive und seltene Abart, ProFi hat kein weiteres Stück registriert, u.a. sign. A(ime) Brun sowie Fotoattest Gruber BPP (2015)
1920, 50 Pfennig auf 5 Mark, mit doppeltem Aufdruck in Type IIa, farbfrisch und normal gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, sehr selten, Befund Gruber BPP (2007)
1920, Hüttenwerke 75 Pfennig schwarzgrün, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempel “BEUTHEN 20.3.21”, tadellos, Fotoattest Gruber BPP (2005)
1920, Ziffern 5 Mark dunkelrotorange, mit Plattenfehler “zweites O in COMMISSION unten offen”, sauber mit klarem Stempel “RATIBOR 12.3.20” auf Briefstück, den seltenen und nur in einer kleinen Teilauflage vorkommenden Plattenfehler freilassend, tadellos, Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Nationalversammlung 15 Pfennig siena/schwärzlichtürkisblau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 19.2.20” auf Briefstück, ein winzig verkürzer Zahn, sonst tadellos, u.a. sign. Weinberg BPP mit Fotoattest (1991)
1920, Germania 2 Mark dunkelblau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt “OPPELN 19.2.20”, tadellos, eine seltene Marke, Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Nationalversammlung 10 Pfennig karminrot, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Nationalversammlung 30 Pfennig dunkelrosalila/zinnoberrot, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 18.2.20" auf Briefstück, tadellos, u.a. sign. Kosack sowie Fotoattest Gruber BPP (2006)
1920, Nationalversammlung 15 Pfennig siena/schwärzlichtürkisblau, mit klarem Doppelaufdruck, farbfrisch und bis auf einen winzig verkürzten Zahn gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 18.2.20" auf Briefstück, eine der großen Seltenheiten, kein weiteres, selbst ungebrauchtes Stück ist bekannt, u.a. sign. Mikulski sowie Fotoattest Gruber BPP (2018)
1920, Nationalversammlung 25 Pfennig dunkelopalgrün/zinnoberrot, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 19.2.20” entwertet, tadellos. Eine der ganz großen Oberschlesien-Seltenheiten mit nur 6 bekannten Stücken, keines davon ungebraucht, Fotoattest Gruber BPP (2014)
1920, Germania 1 Mark dunkelkarminrot, mit leicht erkennbarem zweiten Handstempelteilabdruck, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt “OPPELN 19.2.20”, tadellos, sign. Landré sowie Fotoattest Gruber BPP (2011)
1920, Germania 7½+5 Pfennig im waagerechten Zusammendruck, farbfrisch und gut gezähnt, unten übliche Heftchenzähnung, sauber mit Stempel "OPPELN 18.2.20" auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst), oben links zwei minimal fleckige Zähne, sonst tadellos. Eine der großen Seltenheiten, es ist kein weiteres Stück dieses Zusammendrucks bekannt, sign. Weinberg BPP sowie Mikulski mit Fotoattest (1986) und Fotoattest Gruber BPP (2017)
Referenz: abgebildet in "Die Oppelner Notausgabe" Band 5 der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V., Seite 84
1920, Germania 10+15 Pfennig im waagerechten Zusammendruck, dabei die 10 Pfennig mit blauem und die 15 Pfennig mit rotem Handstempelaufdruck, farbfrisch und gut gezähnt, unten übliche Heftchenzähnung, sauber mit Stempel "OPPELN 19.2.20" auf Briefstück, tadellos. Eine der großen Seltenheiten, es ist in dieser Form nur ein weiteres gebrauchtes Stück bekannt, sign. MH sowie Fotoattest Gruber BPP (2005)
Referenz: abgebildet in "Die Oppelner Notausgabe" Band 5 der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V., Seite 84
1920, Germania 1 Mark dunkelkarminrot, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt “OPPELN 19.2.20”, tadellos, Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Germania 60 Pfennig dunkelgraulila, mit klarem Doppeldruck, farbfrisch und gut gezähnt, tadellos. Eine der ganz großen Seltenheiten, die Marke ist ungebraucht schon eine seltene Marke, mit Doppeldruck ist kein weiteres Stück registriert, sign. Mikulski mit Fotoattest (1985)
Referenz: abgebildet in "Die Oppelner Notausgabe" Band 5 der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V., Seite 57
1920, Germania 80 Pfennig karmin/grauschwarz auf mittelgraurot, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, eine sehr seltene Marke, sign. sowie Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Germania 30 Pfennig dunkelrotorange/schwarz auf chromgelb, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, Befund Gruber BPP (2009)
1920, Germania 25 Pfennig rotorange/schwarz auf gelbweiß, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN .20" entwertet, tadellos, eine sehr seltene Marke, sign. sowie Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Germania 20 Pfennig dunkelviolettblau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 19.2.20” auf kleinem Briefstück, tadellos, sign. Mikulski und Befund Gruber BPP (2008)
1920, Germania 15 Pfennig schwarzviolett, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, sign. Mikulski und Befund Gruber BPP (2008)
1920, Germania 10 Pfennig rotkarmin, waagerechtes Unterrandpaar, dabei die linke Marke ohne Aufdruck, die rechte Marke mit Doppeldruck, farbfrisch, und meist gut gezähnt, rechts zwei verkürzte Zähne, links zwei Zähne mit leicht eingezogenem Gummi, sonst tadellos. Eine der ganz großen Seltenheiten, es ist keine weitere derartige Einheit bekannt, alle anderen bekannten Doppeldrucke sind zudem gestempelt, sign. Mikulski mit Fotoattest (1985) und Fotoattest Dr. Weinberg BPP (1992)
Referenz: abgebildet in "Die Oppelner Notausgabe" Band 5 der Schriftenreihe des Bundes Philatelistischer Prüfer e.V., Seite 43
Notiz: aus der Sammlung Georg Landré
1920, Germania 7½ Pfennig dunkelrötlichorange, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Germania 3 Pfennig dunkelolivbraun, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 18.2.20” auf Briefstück, tadellos, u.a. sign. Kosack sowie Fotoattest Gruber BPP (2008)
1920, Germania 2½ Pfennig olivgrau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber gestempelt, tadellos, Fotoattest Gruber BPP (2009)
1920, Germania 2 Pfennig gelbgrau, farbfrisch und gut gezähnt, sauber mit Stempel “OPPELN 17.2.20” auf Briefstück (zur Kontrolle gelöst), tadellos, ein schönes Stück dieser seltenen Marke, ungebraucht sind keine Stücke bekannt, sign. sowie Fotoattest Gruber BPP (2010)
1921, Feldpostmarken graugrün, je farbfrisch und normal gezähnt, sauber mit Stempel auf Briefstück, tadellos, je Fotoattest Gruber BPP (1999)
