388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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- Schiffspost bis 1945 – Die Sammlung Friedrich Steinmeyer (Teil II) (19) Apply Schiffspost bis 1945 – Die Sammlung Friedrich Steinmeyer (Teil II) filter
- Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt (123) Apply Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt filter
- Altdeutsche Staaten (95) Apply Altdeutsche Staaten filter
- Autographen (12) Apply Autographen filter
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Seiten
Schlangenaufdruck 20 Mrd. M. im Viererblock und Einzelmarke je mit Stempel “LENNEP 14.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Burgsteinfurt. Die linke obere Marke ist fehlerhaft und der Viererblock rechts oben eckrund, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine nicht häufige Mehrfachfrankatur, sign. Infla Berlin mit Mongrammstempel von Kobald, Nawrocki und Peschl sowie Eintrag im Seltenheitsverzeichnis mit Bescheinigung (1936)
1920, 15 Pfg. dunkelkarminbraun ungezähnt mit Unterrand, postfrisch mit leichtem Gummifleck, in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Winkler BPP (2007)
1942/44, Partei-Dienstmarke 40 Pfg. mit Plattendruck-Oberrand mit Reihenwertzahl-Abart “46” statt “36”. Die postfrische Marke und der Oberrand ist in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest D. Schlegel BPP (2025)
Zustand
1Katalog-Nr.I
1874, Eisenbahn-Gebührenzetel “Frei laut Entschädigungs-Conto” schwarz auf gelb, allseits breitrandig, farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummierung, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest APS (1993)
Zustand
6Katalog-Nr.IIA2
1874, Eisenbahn-Gebührenzettel der OPD Breslau “Frei laut Entschädigungs-Conto” schwarz auf gelb, oben lupenrandig, ansonsten vollrandig mit winzig übergehendem Stempel “BRESLAU 5 *c 28.8.82” auf Faltbriefhülle nach Magdeburg mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle ist verklebt und hat unten einen längeren Einschnitt bzw. senkrechte Faltungen. Trotz der Einschränkungen ein optisch ansprechender Brief. Dieser Gebührenzettel ist auf Brief außerordentlich selten, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2014)
Schlangenaufdruck 200 Mio. M. (dunkel)olivbraun mit Stempel “BERLIN 17.11.23”. Die farbfrische Marke ist sehr gut gezähnt und in tadelloser Erhaltung. Eine der schönsten Exemplare dieser äußerst seltenen Farbe, sign. Bechtold BPP mit Fotoattest (2004)
1905, Zähldienstmarken 2-25 Pfg. komplett, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1874, Eisenbahn-Gebührenzettel schwarz auf gelb, allseits breitrandig, postfrisch und in tadelloser Erhaltung. Ein besonderes schönes Exemplar und in dieser Qualität sehr selten, signiert Bühler und Fotoatteste Zenker BPP (1995) und Jäschke-L. BPP (2025)
Schlangenaufdruck 50 Mrd. M. im senkrechten Dreierstreifen und drei Einzelmarken jeweils mit Stempel “DORTMUND 10.1.24” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief bis 20 g nach Hagen mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Randspuren, die Marken bis auf wenige Druckstellen bzw. Eckzahnbügen in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur dieser Marke auf R-Brief, in dieser Art hat ProFi keinen weiteren Brief registriert, sign. Infla Berlin mit Monogramm-Stempeln
1903/05, Zähldienstmarken 2-50 Pfg. je mit Aufdruck “Specimen” kpl., postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2012)
1922/23, umfangreiche, alte Ausstellungssammlung “Wiesbadener Regierungsmarken” mit vielen ungebrauchten und gestempelten Marken, ca. 140 Briefstücken und 24 Briefen u.a. Ortsbrief mit Zustellungsurkunde und einer Postkarte mit Mi.-Nr. 5Ia und 12IIb. Dabei alle drei Handstempel-Typen reichlich vertreten mit besseren Marken, Paaren und Einheiten, verschiedene Farben mit besseren sowie diverse Besonderheiten inkl. kopfstehenden und Doppel-Aufdrucken mit u.a. Unterrand-Viererblock Mi.-Nr. 16IIb auf Briefstück (sign. Schwarz), R-Brief mit Mischfrankatur Mi.-Nr. 12IIb mit 12 weiteren Werten und als Spitzenwert ein Briefstück mit Mi.-Nr. 22II mit Doppelaufdruck (1x kopfstehend!) und senkrechtes Paar 10Ia (sign. Schwarz und Kleeberg). Fast alle Marken sind in guter Erhaltung und haben fast durchgehend alte Signaturen. Der Sammlung liegt eine Urkunde der Internationalen Postwertzeichen-Ausstellung in Frankfurt A.M. 1926 bei. Ein empfehlenswertes Objekt
1923, 5 Mrd. auf 10 Mio. M. im Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke mit Plattendruck-Oberrand und Überdruck der OPD Frankfurt, Viererblock 10 Mrd. auf 100 Mio. M., Unterrandpaar 5 Mrd. auf 4 Mio. M., Eckrandpaar und Einzelwert 2 Mrd. M. gezähnt und waagerechtes Paar 1 Mrd. M. gezähnt, jeweils mit violettem L1 “Regierung” und Stempel “FRANKFURT 29.11.23” auf etwas überfrankiertem R-Eilboten-Brief der 2. Gewichtsstufe im Ortsverkehr mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit kleinen Randspuren und senkrechter Faltung, die Marken bis auf einigen Eckzahnbug und zwei eckrunde Marken in einwandfreier Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine dekorative und in Verbindung mit dem Viererblock mit OPD-Oberrand eine äußerst seltene Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 1 Mrd. M. mit L1 “Dienstmarke” im senkrechten 10er-Block mit Stempel “SCHWERIN17.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf Brief bis 20 g nach Rostock. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, die Einheit in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur dieser Dienstmarken-Ausgabe
Korbedeckel 5 Mio. M. im senkrechten Paar jeweils mit violettem L1" Dienstmarke" und Stempel “WISMAR 27.10.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf selbst gefertigten Briefumschlag bis 20 g nach Rostock. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Randspuren, die linke Marke mit Aufklebebug, insgesamt in guter Erhaltung, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 10 Mrd. M. und waagerechtes Paar 2 Mrd. M. gezähnt jeweils mit violettem L1 “Dienstmarke” und Stempel “PARCHIM 17.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Brief der 2. Gewichtsstufe nach Rostock. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, die rechte Marke vom Paar rechts fehlerhaft (vor dem Aufkleben), ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine seltene Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
1923, Korbedeckel 5 Mrd. M. gezähnt im senkrechten Paar sowie 1 Mrd. M. gezähnt im senkrechten Dreierstreifen und Einzelwert je mit violettem L2 “Dienst/Marke” und Stempel “HAGENOW 14.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Bief der 2, Gewichtsstufe nach Rostock. Der Umschlag unten mit waaagerechter Faltung, die Marken zum Teil mit verkürzten Zähnen und die rechte obere Marke mit Eckug, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
1929, Nothilfe 8Pfg.+Z+Z+15 Pfg. im waagerechten Paar mit weiterem Zusammendruck 15+8 Pfg. rechts sowie Ebert 5 Pfg. je mit Stempel “COTTBUS 25.3.30” auf Eilboten-R-Brief nach Berlin mit rückseitigem Ankunftsstempel. Die Qualität der Marken ist einwandfrei, Fotoattest H.-D. Schlegel BPP (2011)
1928, Nothilfe-Heftchenblatt in MiF mit Mi. 428 auf R-Eilboten-Ortsbrief in Potsdam vom 9.4.29, die Frankatur ist echt und einwandfrei, der Umschlag weist Gebrauchsspuren auf, Fotoattest Schlegel BPP (2011)
1934, Steinadler 10 Pfg. mit Stempel “BERLIN SW11 25.4.38” für die Luftpostgebühr auf sonst portofreiem Frei durch Ablösung Reich-Brief “Luftfahrtmedizinisches Forschungsinstitut des Reichsluftfahrtministerium” nach Trier, kleine Randspuren, eine seltene Verwendung
1917, 400Jahrfreier der Reformation Karte Germania 2½ + 7½ Pfg. auf hellsämischgrauem Papier, vier verschiedene Bilder, bis auf BIld 08 kpl., ungebraucht, in guter Erhaltung
1945, Kurier-Firmenbrief mit Absenderfreistempel “BERLIN -6 3 45” mit Klebezettel-L2 “KURIERPOST WESTEN ÜBER WÜRZBURG 2” nach München, minimale Bedarfsspuren, sonst in sehr guter Gesamterhaltung, auf Kurierpostlinien beförderte Briefe blieben nur in wenigen Exemplaren erhalten
“CREFELD** 10.AUG.65” (Spalink 6-1) recht klar auf waagerechtem Paar Preußen 2 Sgr. lebhaftultramarin auf Briefstück. Die rechte Marke mit Eckbug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine seltene Stempeltype mit Frühdatum, Fotobefund Wasels BPP (2018)
“COELN 9.1.75” (Spalink 4-12) mehrfach recht klar auf drei Einzelmarken großer Schild 1 Gr. karmin (rechte Marke mit FZL 8ou) auf drei Briefstücken mit übergehendem Stempeln auf größerem Briefstück (aus einem schon frankierten Brief ausgeschnitten). Die linke Marken mit flachen Zähnen durch Scherenschnitt, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Ein interessantes Briefstück mit seltener Stempeltype, signiert Spalink BPP und Fotoattest Krug BPP (2012)
“COELN 22.2.74” (Spalink 4-13y1) recht klar auf loser Marke kleiner Schild 5 Gr. ockerbraun. Die farbfrische Marke ist gut geprägt, üblich gezählt und in einwandfreier Erhaltung. Dieser Stempel wurde bei der Fahrpost eingesetzt und ist bisher nur ganz wenigen Brustschildmarken bekannt, Fotoattest Krug BPP (2006)
“COELN *1c 17.12.79” (Spalink 4-12y) mehrfach klar auf 10 Pfge mattrosa und 20 Pfge dunkelultramarin als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief mit frühem R-Zettel “Cöln 1” nach Heide mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner R-Brief mit dieser seltenen Stempeltype, signiert Spalink BPP
“CREFELD 1 MÄRZ.73” (Spalink 6-4) zweimal klar mit kopfstehender Monats-Angabe auf großer Schild 1 und 2 Gr. auf Briefstück. Beide farbfrischen Marken sind gut geprägt und haben Zahnverkürzungen oben, ansonsten in guter Erhaltung
“CREFELD** 20.NOVBR.65” (Spalink 6-1) mehrfach klar auf Preußen Ganzsachenumschlag Wappen 1 Sgr. mit tarifgerechter Zufrankatur 2 Sgr. lebhaftultramarin nach Berlin mit Ankunftsstempel. Der Umschlag rückseitig mit fehlender Verschlussklappe, die Marke ist in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Verwendung mit seltener Stempeltype zur Preußen-Zeit, Fotoattest Wasels BPP (2020)
“COELN *1c 23.6.77” (Spalink 4-12y) sehr klar auf unfrankierter Faltbriefhülle “P.D.S.” (Portopflichtige Dienstsache) im Ortsverkehr mit Ra1 “Bestgfrei” und rückseitigem Ausgabe-Stempel in einwandfreier Erhaltung. Durch einen bestehenden lokalen Aversionsvertrag zur Ablösung des Bestellgeldes, wurde das Bestellgeld in Höhe von 5 Pfennig nicht vermerkt, sondern für den Postbetrieb mit dem Rahmenstempel “Bestgfrei” gekennzeichnet. Eine außergewöhnliche Verwendung und in Verbindung mit dieser Stempeltype eine große Seltenheit, ProFi hat nur einen weiteren Brief in dieser Art registriert, Fotoattest Petry BPP (2013)
“COELN 6.10.70” (Spalink 4-12) mehrfach klar auf Norddeutscher Postbezirk 1 und 2 Gr. gezähnt als tarifgerechte Frankatur auf R-Faltbriefhülle nach Traben mit Ausgabestempel. Bis auf einen fehlenden Zahn sind die farbfrischen Marken wie die Briefhülle in einwandfreier Erhaltung. Ein schöner R-Brief mit diesem äußerst seltenen Stempel, Fotoattest Mehlmann BPP (2018)
“CREFELD 24.MÄRZ.72” (Spalink 6-4) klar auf kleiner Schild 1 Gr. rötlichkarmin auf Briefstück. Die farbfrische Marke ist gut geprägt und ist bis auf wenige verkürzte Zähne in einwandfreier Erhaltung, Fotobefund Krug BPP (2010)
“COELN 6.8.66” (Spalink 4-12) sehr klar auf komplettem Faltbrief mit Röteltaxe “12” (Silbergroschen, bar bezahlt) via “AACHEN PAID 23 Cts. 7.8.” nach New York mit vorderseitigem Ankunftsstempel. Der Faltbrief ist in einwandfreier Erhaltung und eine nicht häufige Verwendung dieser Stempeltype zur Preußen-Zeit, Fotoattest Wasels BPP (2018)
“CREFELD 4.SEPTBR.71” (Spalink 6-4) mehrfach recht klar auf drei Einzelmarken Norddeutscher Postbezirk 1 Gr. gezähnt als tarifgerechte Frankatur auf Paketbegleitbrief nach Burtscheid mit Ausgabestempel. Die farbfrischen Marken mit teils abgeschnittener Zähnung oben und der zweiseitig geöffnete Umschlag hat Beförderungsspuren, ansonsten in guter Erhaltung. Der bisher einzig bekannte frankierte Brief mit Marken vom Norddeutschen Postbezirk mit dieser Stempeltype und als Reichspost-Vorläufer mit Frühdatum ein einmaliger Brief mit dieser Stempel-Seltenheit, Fotoattest Mehlmann BPP (2012)
“HAMBURG I.A. 31.DECBR.71” (Spalink 17-1) klar auf Norddeutscher Postbezirk ⅓ Gr. gezähnt auf Drucksachenfaltbrief nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die farbfrische Marke hat Zahnfehler und einen kleinen Randspalt durch Randklebung, ansonsten in guter Erhaltung. Ein dekorativer Brief mit Letzttagsdatum für die Marken des Norddeutschen Postbezirks, Fotobefund Mehlmann BPP (2019)
“CREFELD 7.DECBR.65” (Spalink 6-3) sehr klar auf bar bezahltem, kompletten Paketbegleit-Faltbrief der 9. Gewichtsstufe bis 60 Meilen mit Rötel-Taxe “13½” (Silbergroschen) nach Varel mit Ankunftsstempel. Der Faltbrief mit Knitterspuren, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine nicht häufige Verwendung, Fotoattest Wasels BPP (2019)
“CREFELD 21.NOBR.65” (Spalink 6-3) mehrfach klar auf Viererblock Preußen Wappen 1 Sgr. lilarot. Die farbfrische Einheit hat rechts einen senkrechten, geglätteten Bug und ist ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine dekorative Einheit mit sehr seltener Stempeltype zur Preußen-Zeit, signiert Spalink BPP und Fotoattest Wasels BPP (2018)
“CREFELD 30.JAN.73” (Spalink 6-4) zweimal klar auf großer Schild 1 und 2 Gr. als tarifgerechte Frankatur auf Paketbegleitbriefkuvert nach Elberfeld mit Ankunftsstempel. Die farbfrischen Marken sind gut geprägt, gut gezähnt (2 Gr. mit rauer Zähnung) und in einwandfreier Erhaltung. Ein dekorativer Brief mit seltener Stempeltype, Fotoattest Sommer BPP (1997)
